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Klinikum Emden

Fünf Ärzte und Pflegepersonal wegen Kohlenmonoxidvergiftungen im Einsatz

Ärzte und Pflegekräfte im Klinikum Emden sind manches gewohnt, doch ein derartiger Großeinsatz ist auch für sie selten: Am vergangenen Sonntag wurden 18 Patienten fast zeitgleich aufgenommen, die sich bei einem Grillfest in Hinte-Osterhusen (La ndkreis Aurich) eine Kohlenmonoxid-Vergiftung zugezogen hatten.

"Unter den Patienten waren fünf Kinder, die allerdings nur
vorsorglich ins Krankenhaus kamen. Bei ihnen wurde glücklicherweise
keine Vergiftung festgestellt", erklärte am Montag der Ärztliche Direktor
des Klinikums, Dr. Christoph Schöttes. Die 13 eingelieferten Erwachsenen indes hatten alle eine nachgewiesene potentiell lebensbedrohliche Vergiftung. Sie waren zum Teil bewusstlos sowie mit Atemnot und Kopfschmerzen eingeliefert worden.

Schöttes: Kollegen haben gute Arbeit geleistet

Im Klinikum waren fünf Internisten und Anästhesisten sowie zusätzliche
Pflegekräfte im Einsatz. Alle Patienten wurden mit Sauerstoff versorgt und standen unter ständiger Beobachtung. "Keiner der Patienten musste invasiv beatmet werden", sagte Dr. Schöttes. Doch die Situation war nach seiner Auskunft  durchaus brenzlig: "Die 13 Menschen hätten durchaus auch tot sein  können", so der Mediziner. Er lobte daher ausdrücklich die gute Arbeit seiner Kollegen: "Sie haben die Situation ausgesprochen professionell gemeistert". Eine Patientin liegt zurzeit noch stationär im Klinikum, alle anderen Patienten konnten laut Schöttes bereits gestern das Klinikum wieder verlassen.

(Redaktion)


 


 

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