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Letzter Prozess zur Aufarbeitung der VW-Affäre beginnt

Sieben Jahre nach dem Skandal um Spesenbetrug und Sex-Reisen bei Volkswagen kommt die brasilianische Ex-Geliebte des früheren VW-Betriebsratschefs Klaus Volkert am Dienstag vor Gericht.


Der 47 Jahre alten Frau wird Beihilfe zur Untreue zulasten von VW vorgeworfen, wie das Landgericht Braunschweig mitteilte. Der Prozess beginnt am Dienstag (9.30 Uhr) vor dem Amtsgericht Wolfsburg.

Der einst mächtige VW-Betriebsratsvorsitzende Volkert soll seiner Geliebten VW-Aufträge in Höhe von mehreren Hunderttausend Euro zugeschanzt haben. Das Gericht nennt eine Schadenssumme von 350.000 Euro. Das Gericht hatte ursprünglich einen Strafbefehl gegen die Frau verhängt, dem sie widersprach.

Volkert war im Februar 2008 zu zwei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt worden. Das Gericht befand ihn der Beihilfe und Anstiftung zur Untreue für schuldig. In der Affäre um Lustreisen und Betrugsversuche gab es insgesamt 14 Beschuldigte. Volkert und andere Betriebsratsmitglieder hatten Privatausgaben als Spesen abgerechnet. Außerdem besuchten Betriebsräte auf VW-Kosten Bordelle.

(dapd )


 


 

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