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Air Berlin

Gewinnziel in Frage gestellt

Die zweitgrößte deutsche Fluggesellschaft Air Berlin ist im zweiten Quartal belastet von den politischen Unruhen in Nordafrika und der Luftverkehrssteuer tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Zudem stellte die Billigfluggesellschaft auch ihr Gewinnziel für 2011 in Frage, wie aus einer Ad-hoc-Meldung des Unternehmens am Donnerstagabend in London hervorgeht.

Die im SDax gelistete Airline erzielte im zweiten Quartal einen Betriebsverlust von 28,2 Millionen Euro. Im Vorjahr lag das Minus bei 32,2 Millionen Euro. Laut Air Berlin hätte sich ohne Luftverkehrssteuer ein operatives Ergebnis vor Steuern und Zinsen ( Ebit ) von 12,2 Millionen Euro ergeben. Nach einem Steuerertrag in Höhe von 35,5 Millionen Euro erreicht das Nettoergebnis des zweiten Quartals dies Jahres 43,9 Millionen Euro nach 56,9 Millionen Euro im Vorjahr.

Streckenstreichungen und Frequenzreduzierungen

Wegen der Belastungen durch die Unruhen in Nordafrika sowie den hohen Ölpreis und die Luftverkehrssteuer befinde sich Air Berlin in der "Implementierungsphase weitreichender Maßnahmen", hieß es. Diese beinhalteten unter anderem eine Kapazitätsreduzierung um über eine Million Sitze im zweiten Halbjahr 2011, die Streichung ausgewählter Strecken und Frequenzreduzierungen.

(dapd )


 


 

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