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Aktienmärkte

US-Handelskrieg schickt Weltbörsen auf Talfahrt

Alternativen bei fallenden Aktienkursen oder einem Aktien-Crash

Die Sommerflaute an den Börsen habe ich schon frühzeitig angekündigt – etwa am 24. Mai in NTV/Telebörse. „Sell on May and go away“ erwies sich diesmal als richtig. In meinem letzten Ostbörsen-Seminar Ende Mai in Frankfurt am Main haben wir neben den Chancen und Risiken an den Welt- und Osteuropa-Börsen auch einige Alternativen diskutiert, die ich hier gerne kurz vorstellen möchte. Es handelt sich dabei ...

  1. um eine Beteiligung an einem sehr erfolgreichen ungarischen Immobilienunternehmen
  2. um eine Beteiligung an einer Aktiengesellschaft, die Fanartikel online verkauft und eine eigene Kryptowährung, dem Fancoin herausgibt
  3. um das „Swiss Commodities Index“-Zertifikat, das in den Terminmärkten bei Rohstoffen long und short geht
  4. um eine Beteiligung an einer sehr erfolgreichen Mezzanine-Immobilien-Finanzierung
  5. um einem Pre-IPO an einem sehr aussichtsreichen Biotechnologie-Unternehmen.

Dabei können Interessierte die Alternativen 3 bis 6 bei einem Vermögensverwalter aus Deutschland erhalten, wozu ich auch rate. Es handelt dabei um Geldanlagen, die auch im Falle eines Aktien.Crashs hohe Renditen und Kapitalschutz bescheren können, wobei ich empfehle, sich an mehreren Anlagen gleichzeitig zu beteiligen.

Hohe Renditen mit Büro-Immobilien aus Osteuropa

Punkt 1: Hier handelt sich um eine Beteiligung an dem ungarischen Immobilien-Unternehmen New Work Serviced Offices. Der Geschäftsführer Hubert Abt hat sein Geschäftsmodell auch in dem Ostbörsen-Seminar am 23. Mai 2018 persönlich vorgestellt: New Work Serviced Offices beschäftigt sich mit der Bewirtschaftung von Büros in Mittel- und Osteuropa, konkret in Ungarn, Polen, Tschechien und der Ukraine. Dabei werden größere Flächen langfristig angemietet, neu ausgestattet und kleinteilig weiter vermietet.Das Modell ist sehr populär, da die Veränderung in der Arbeitswelt bedingt durch die Digitalisierung und veränderte Nutzungsgewohnheiten der Kunden und Mieter flexible Bürolösungen verlangen. Allerdings sind die Märkte in den osteuropäischen Hauptstädten Warschau, Budapest, Prag und Kiew, in denen New Work derzeit vertreten ist, noch weitestgehend unterentwickelt. So beträgt der Anteil an flexiblen Bürolösungen in London und Frankfurt bei jeweils etwa 11 Prozent und zum Beispiel in Warschau bei 3 Prozent und Budapest 2 Prozent. Das ermöglicht New Work ein exponentielles Wachstum.

Das Unternehmen startete 2013 mit lediglich 80 Arbeitsplätzen in Budapest und bewirtschaftet dort nunmehr 8 Standorte mit 1.800 Arbeitsplätzen. In Warschau ist New Work mit zwei Standorten und 5.400 Quadratmetern vertreten und will die Präsenz dort bis Jahresende auf fünf Standorte ausbauen. Bürocenter in Kiew und Prag sollen 2018 eröffnet werden. Angestrebt sind 40.000 Quadratmeter bis Ende des Jahres 2018 und eine Verdoppelung auf 80.000 Quadratmeter im Jahr 2019. Um das Wachstum zu finanzieren wurde eine Wandelanleihe über 2 Millionen Euro begeben.

Die Anleihe läuft auf zwei Jahre und wird mit 7 Prozent verzinst. Zeichnungen werden ab 100.000 Euro entgegengenommen. Die Zeichner können nach der Umwandlung des Unternehmens in eine AG (im vierten Quartal 2018) die Anleihe in Vorzugsaktien mit 4 Prozent garantierter Dividende tauschen. Es kann davon ausgegangen werden, dass sich das Unternehmen positiv entwickelt und sich der Wert binnen der kommenden Monate verdoppeln wird.

Fanartikel und „Fancoin“ rechtzeitig zur Fußball-WM

Punkt 2: Vor der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland blüht das Geschäft mit Fanartikeln. Die in London und Manchester beheimatete bzw. aktive Megafanstore Marketing Ltd – gegründet von Andreas Schmidt aus Berlin – will auf diesen mit Volldampf fahrenden Zug aufspringen und dann gleichzeitig auch die neue Kryptowährung „Fancoin“ populär machen.

Sport ist ein knallhartes Business und einer der am stärksten wachsenden Wirtschaftszweige überhaupt. Sport ist einer der mächtigen Treiber der Weltwirtschaft. Für viele Sportclubs und Sportfirmen stellen sich auch in diesem Kontext riesige Aufgaben und Herausforderungen, die Schmidt etwa darin sieht, dass bei Sportveranstaltungen in den Stadien inzwischen die Bargeld-Zahlung kaum mehr möglich ist. Auch als Gutschein oder Incentiv geben sich enorme Möglichkeiten. Schmidt weist in diesem Kontext auch darauf hin, dass Fans die Möglichkeit des Tauschs von Fancoins untereinander nutzen können. Vereinbarungen mit einem entsprechenden Messengerdienst sollen in Kürze abgeschlossen werden. Im Bereich Fanartikel will man mit dem Label „FanStyle“ Fanshirts für Fußballfans und andere Sportarten auf den Markt bringen. Dies erfolgt mit dem bekannten Designer Matthias Maus.

Das große Geschäft im Fußball ist der Verkauf der Trikots an die Fans. Fan-Shirts haben noch ein großes Potenzial und werden von Adidas, Nike und Co vernachlässigt. Die anderen Bereiche sind im 3D-Geschäft. Dies wird in Kooperation mit einem führenden Anbieter angeboten. Megafanstore übernimmt die Vermarktung für die 3D-Figuren und Avatare zum Thema Fußball. Sehr viel verspricht man sich von der Eröffnung des gemeinsamen Ladengeschäftes in Manchester. Im Anschluss soll dann sofort die Finanzierung des Börsenganges erfolgen und eine Umsetzung der Geschäftsstrategie in den USA. Hier wurde mit Cosimo Piszully, den Schmidt aus seiner Verbindung zu bekannten Bodybuildern kennt, ein sehr guter Partner gewonnen. Aktuell wird Megafanstore beim vorbörslichen Private Placement mit etwa 0,75 Millionen Euro bewertet. Sollte ein Börsengang erfolgen, ist durchaus mit einer deutlich höheren Bewertung auch im zweistelligen Millionenbereich zu rechnen. Interessenten können auf der Seite www.megafanstore.com/ir weitere Infos und den Businessplan abrufen.

Das „Swiss Commodities Index“-Zertifikat als Alternative

Punkt 3: Das Zertifikat „Swiss Commodities Index“ (ISIN CH0385003030) ist nur an den Terminmärkten bei Rohstoffen aktiv, mit Long- und Short-Postionen auf Basis eines Handelsystems. Dadurch wäre es von einem Aktien-Crash völlig unbeeinflusst. Es hat im Backtest eine Rendite von über 30 Prozent pro Jahr seit 2000 erwirtschaftet. Es handelt sich um ein Private Placement. Durch die europäische Finanzrichtlinie MIDFID II gibt es nach wie vor Probleme beim Kauf über eine deutsche Bank mit Ausnahme der Münchner V-Bank. Als Alternative gibt es jetzt aber die Möglichkeit des Kaufs über einen deutschen Vermögensverwalter oder den problemlosen Kauf über eine Schweizer Bank wie zum Beispiel die Eröffnung eines Kontos bei Swissquote, was auch online geht.

Attraktive Beteiligung an Mezzanine-Finanzierung

Punkt 4: Bei der Mezzanine-Finanzierung handelt sich um das sehr lukrative Angebot eines deutschen Vermögensverwalters. Es handelt sich dabei um die Zwischenfinanzierung von ausschließlich deutschen Immobilienprojekten. Die Renditeerwartungen liegen hier bei 12 bis 14 Prozent pro Jahr.

Beteiligung an einem aussichtsreichen Biotechnologie-Unternehmen

Punkt 5: Hier handelt es sich um eine Beteiligung an einem Biotechnologieunternehmen (Medikamente gegen Arthrose), das demnächst eine Roadshow starten wird. Die zweite Genehmigungsphase wurde bereits erfolgreich beschritten und nun kommt die dritte Phase. Eine Kooperation mit einem namhaften Pharmaunternehmen ist so gut wie in trockenen Tüchern. Eine Kursverdoppelung und mehr sind innerhalb von zwei Jahren ohne weiteres möglich, auch wenn es einen Aktien-Crash geben sollte.

Wer mehr Information über die vorgestellten Alternativen sucht, kann sich direkt an Andreas Männicke, www.andreas-maennicke.de, und die East-Stock-Redaktion, www.eaststock.de, wenden.

(Andreas Männicke)


 


 

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