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Deutscher Aktienmarkt schließt uneinheitlich

Der deutsche Aktienmarkt hat den ersten Tag der neuen Handelswoche ohne klare Richtung beendet.

Der Leitindex Dax verlor am Montag 0,1 Prozent auf 7.154 Punkte. Der MDax gab 0,3 Prozent auf 10.713 Zähler nach, während der TecDax um 0,7 Prozent auf 797 Punkte stieg.

Die Rahmenbedingungen seien weiter gut, sagten Händler. Aber nach dem steilen Anstieg der Vorwoche sei die Aufwärtsbewegung am Aktienmarkt ins Stottern geraten.

An der New Yorker Wall Street zeigten sich die Kurse mit leichten Aufschlägen. Der Dow-Jones-Index stieg um 0,2 Prozent auf 13.259 Punkte, und der Nasdaq Composite legte 0,9 Prozent auf 3.082 Zähler zu. Das zentrale Thema kommt indes von der Unternehmensseite: Apple hat die Katze aus dem Sack gelassen und sich zur Ausschüttungspolitik im Hinblick auf die gewaltigen Liquiditätsreserven geäußert, auf denen der Rechnerkonzern sitzt.

Mit einem kräftigen Kurssprung über die 1,32-Dollar-Marke verabschiedete sich der Euro am Montag aus dem europäisch dominierten Handel. Die Devise legt seit dem Tagestief fast einen ganzen Cent zu auf rund 1,3250 Dollar. Händler wollen jedoch nicht von einer neuen Euro-Stärke sprechen. "Das ist seit ein paar Tagen eine Dollar-Schwäche gegen alle Haupthandelswährungen", sagte ein Händler. Die Europäische Zentralbank hatte ihren Referenzkurs am Mittag bei 1,3150 Dollar festgelegt.

Tagesgewinner im Dax waren Deutsche Bank mit einem Plus von 2,1 Prozent auf 39,50 Euro. Gesucht waren auch Deutsche Post und Commerzbank. Schwächster Wert war BMW. Die Papiere verloren 1,6 Prozent auf 71,84 Euro. Auch die anderen Autowerte standen unter Abgabedruck.

Im MDax verloren EADS 2,7 Prozent auf 30,27 Euro. Dagegen stiegen Gildemeister nach einer Hochstufung um 4,9 Prozent auf 13,52 Euro.

Im TecDax machten Xing einen Kurssprung von 15,1 Prozent auf 56,52 Euro. Nach einem Bericht der "Wirtschaftswoche" hat sich Burda den Zugriff auf weitere 9,58 Prozent der Xing-Aktien gesichert. Die Verlierer wurden von Aixtron angeführt, die sich um 1,9 Prozent auf 14,22 Euro verbilligten.

Mit Material von Dow Jones Newswires

(dapd )


 


 

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