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Aktionärsschützer raten Anlegern von Teilnahme am Schuldenschnitt ab

Aktionärsschützer raten Privatanlegern davon ab, sich am Schuldenschnitt für Griechenland zu beteiligen. Besonders Investoren, deren Papiere nur noch kurze Restlaufzeiten hätten, sollten das Angebot nicht annehmen, sagte der Hauptgeschäftsführer der Deutschen Schutzvereinigung für Wertpapierbesitz (DSW), Marc Tüngler, am Montag in Düsseldorf. Für sie wäre der Verzicht durch die starke Verlängerung der Laufzeit besonders groß.

Das Risiko bei einer Ablehnung sei überschaubar, erklärte die DSW. Sollte die Zustimmungsquote zum Schuldenschnitt zwischen 75 und 90 Prozent liegen, werde es wohl zu einem Zwangsumtausch kommen. Wer abgelehnt habe, werde dann so behandelt, als hätten er zugestimmt, habe also keinen Nachteil durch die Ablehnung. Sollte die Quote aber über 90 Prozent liegen, werde der Umtausch freiwillig durchgeführt, sagte Tüngler. Bei 2012 fälligen Anleihen bestehe dann für die, die abgelehnt hätten, die Chance, ihr Geld ganz zurückzubekommen.

(dapd )


 


 

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