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Aleo Solar AG

Umsatz für 2009 soll bei 375 Mio. Euro liegen

Die Aleo Solar AG kann nach vorläufigen Berechnungen für das Jahr 2009 einen Umsatz in Höhe von 375 Millionen Euro vermelden. Nach einem verhaltenen ersten Halbjahr zog das Geschäft nach Unternehmensangaben ab Juli wieder an.

Der Umsatz konnte somit gegenüber dem Vorjahr um 15 Millionen Euro gesteigert werden. In den ersten neun Monaten des Jahres 2009 lag der Umsatz bereits bei 220,8 Mio. Euro (Januar bis September 2008: 256,2 Mio. Euro). Trotz des vorangegangenen Einbruchs im Solarmarkt konnte man dennoch mit einem positiven Marge -jahresueberschuss-gewinn-berechnung-kennzahl-_id36954.html'>EBIT von 0,3 Mio. Euro aus den ersten neun Monaten des Jahres hervorgehen. Das EBIT beinhaltet nach Unternehmensangaben auch Abschreibungen auf den Bestand an fertigen Erzeugnissen in Höhe von rund 10 Millionen Euro.

Produktion um 15 Prozent zurückgegangen

Die Aktien des Unternehmens fielen diesmal im Jahresverlauf um 0,15 Euro (2008. +0,94 Euro). Die produzierte Leistung lag mit 78,4 Megawatt (2008: 95,8 Megawatt) über 15 Prozent unter der des Vorjahres. Heiner Willers, Mitglied im Aleo-Vorstand (COO) ist sehr zufrieden:
„Wir haben das für die Photovoltaik-Branche sehr herausfordernde Jahr 2009 überaus gut gemeistert. Das Wegbrechen des spanischen PV- Marktes sowie die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf das Projektgeschäft haben in der Solarindustrie zu einem bisher noch nie dagewesenen Preisverfall geführt. Dennoch konnten wir die Absatzmengen an Aleo-Modulen erheblich steigern und einen um
4 Prozent höheren Umsatz als im Vorjahr realisieren. Wir befinden uns auch weiterhin auf Wachstumskurs.“

"Das Wegbrechen des spanischen PV-Marktes sowie die negativen Auswirkungen der Finanzkrise auf das Projektgeschäft haben in der Solarindustrie zu einem bisher noch nie dagewesenen Preisverfall geführt. [...] Wir befinden uns auch weiterhin auf Wachstumskurs." (Aleo-Vorstand Heiner Willers)

Der Aleo-Vorstandsvorsitzende Jakobus Smit ist zugleich überzeugt, dass die Ausrichtung als Premium-Modulhersteller und die Zusammenarbeit mit dem Solarfachhandel und Installateuren in Europa mit zum soliden Ergebnis beigetragen haben. Mit rund 148 Megawatt habe man über 45 Prozent mehr Module ausliefern können als im Vorjahr, freut sich Smit. In Europa sei der Kundenstamm auf insgesamt über 1.000 Fachhandelspartner ausgeweitet worden. 

Solide Auftragslage für 2010

Der Auslandsanteil am Umsatz beträgt rund 25 Prozent. Auch in Spanien betreibt Aleo ein Werk zum Bau von Solarmodulen, in China im Rahmen eines Joint-Ventures ebenso. Aufgrund der schwierigen Situation am spanischen Markt, dürfte die Auslastung in Santa Maria de Palautordera (bei Barcelona) allerdings hinter den Erwartungen zurückgeblieben sein. Das wäre kein Grund zum Pessimismus für Smit. „Uns liegen bereits Rahmenverträge für 2010 von mehr als 60 Megawatt alleine von deutschen Kunden vor", freut er sich.

Gelassenheit wegen niedriger Einspeisevergütung

Finanzvorstand Uwe Bögershausen sieht die Photovoltaik-Industrie zudem für die ab diesem Jahr um 9 Prozent abgesenkte Einspeisevergütung gerüstet. Er rechnet nicht mit einem Abflauen der Nachfrage und geht davon aus, dass in einem Käufermarkt die Renditeerwartungen der Investoren erfüllt sein müssen. Das könnte im Umkehrschluss allerdings auch eine eingeschränktere Marge als bisher für die Branche bedeuten.

Die vollständigen Umsatz- und Ergebniszahlen von Aleo für das Geschäftsjahr 2009 sollen am 25. März 2010 veröffentlicht werden.

(Redaktion)


 


 

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