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Alstom

Bahntechnikhersteller erwartet Umsatzsteigerung

Mitten in der Auseinandersetzung um Einschnitte bei den Mitarbeitern kündigt die Deutschlandtochter des französischen Bahntechnikherstellers Alstom eine deutliche Verbesserung der Geschäftslage an.

"Ich erwarte in den nächsten zwei bis drei Jahren eine Steigerung des Umsatzes mit Fahrzeugen in Deutschland auf 450 bis 500 Millionen Euro", sagte Martin Lange, Deutschlandchef von Alstom Transport, der "Financial Times Deutschland" (Mittwochausgabe). Derzeit erlöse der Konzern in diesem Markt hierzulande 350 bis 400 Millionen Euro.

Große Ausschreibungen in Deutschland

Getrieben werde das Geschäft durch große Ausschreibungen im deutschen Regionalverkehr, durch die Einführung moderner Sicherungstechnik und durch den Ausbau des Wartungsgeschäfts für Bahnbetreiber, sagte Lange. Dennoch seien die geplanten Einschnitte am Standort Salzgitter unumgänglich. Salzgitter sei "heute nicht mehr wettbewerbsfähig". Zuletzt seien in dem Werk jährliche Verluste von bis zu 50 Millionen Euro aufgelaufen.

Zunächst hatte Alstom den Abbau von 700 der 2.500 Stellen geplant. Zudem sollte der Rohbau der Züge nach Polen verlagert werden. Derzeit gehe es noch um 250 Arbeitsplätze, die binnen drei Jahren ohne betriebsbedingte Kündigungen gestrichen werden sollten, sagte Lange.

(dapd )


 


 

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