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Euro-Krise

Allianz schlägt Schuldenumtausch für Griechenland vor

Die Allianz hat einen Rettungsplan für die griechischen Schulden erarbeitet. "Versicherungen und Banken stehen bereit, gemeinsam mit der öffentlichen Hand das Schuldenproblem in den Euro-Staaten zu entschärfen und zu lösen", sagte Allianz-Chef Michael Diekmann dem in Düsseldorf erscheinenden "Handelsblatt".

Das Modell sei in der Lage, die Verschuldung Griechenlands schnell um 50 Milliarden Euro zu senken. Kern sei ein freiwilliges Umtauschangebot der Anleihen zu 75 Prozent des Nominalwertes. Dafür bekämen die Investoren neue Anleihen, die über den Rettungsschirm EFSF gesichert wären.

Zinsslast um fünf bis sechs Prozent gedrückt

Die Zinslast für Griechenland würde so auf fünf bis sechs Prozent gedrückt. Von den rund 300 Milliarden Euro nominellen Altschulden Griechenlands würden auf diese Weise 35 Milliarden Euro beim Privatsektor gestrichen und 17 Milliarden bei der Europäischen Zentralbank.

(dapd )


 


 

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