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Friedrichsfehn / Landkreis Ammerland

Bundestraße 401 und Küstenkanal nach Polizei-Razzia stundenlang gesperrt

Am Freitagmorgen sperrte die Straßenmeisterei die Bundesstraße 401 bei Friedrichsfehn. Auch der Schiffsverkehr auf dem daneben liegenden Küstenkanal wurde eingestellt. Stundenlang ging dort nichts mehr. Anders als es die Schilder an den Absperrungen vermuten ließen, war allerdings kein Verkehrsunfall, sondern eine Polizei-Razzia der Hintergrund.

Zuvor war eine  Durchsuchung der Polizei in Friedrichsfehn (Landkreis Ammerland) am Morgen tragisch geendet. Laut einem Bericht der in Oldenburg erscheinenden "Nordwest-Zeitung" soll sich der Adressat der Durchsuchung, ein junger Mann, das Leben genommen haben, als Beamte am Morgen bei ihm klingelten.

Gesperrtes Areal  musste weiträumig umfahren werden

Sprengstoffspürhunde schlugen kurz darauf in dem betreffenden Haus an. Zu diesem Zeitpunkt konnte nicht ausgeschlossen werden, dass sich neben Waffen auch noch Sprengstoff in dem Gebäude befindet. Vorsichtshalber ließ die Polizei daraufhin die Häuser in der Umgebung evakuieren und sperrte den gesamten Verkehr auf der B 401 und dem nahe liegenden Küstenkanal. Auch Feuerwehr und Rettungsdienst rückten vor Ort an. Mitarbeiter der Straßenmeisterei Oldenburg leiteten zeitgleich den aus Oldenburg kommenden Auto- und Schwerlastverkehr über die Gemeinde Edewecht und den Ortsteil Jeddeloh I um das Geschehen herum. 

Freigabe des Verkehrs am späten Nachmittag

Herbeigerufene Kampfmittelexperten begannen am Vormittag mit der Beseitigung von möglichem Sprengstoff im Haus. Nach Angaben von Polizeisprecher Rolf Cramer wurde im Zuge dessen mehrere Waffen geborgen und beschlagnahmt. Beamte einer anderen Polizeibehörde nahmen vor Ort die Ermittlungen am Tatort auf. Hierdurch soll der Tod des mutmaßlichen Waffenhehlers objektiv aufgeklärt werden.

Bei Fertigstellung dieses Artikels rechnete Polizeisprecher Cramer mit einer Aufhebung der Sperrmaßnahmen gegen 16:30 Uhr. Zu größeren Verkehrsstaus in Edewecht und Jeddeloh I oder Problemen im Schiffsverkehr kam es durch die Verkehrsumleitungen und Sperrungen nicht. Nach Beobachtungen von business-on.de legten nur wenige Schiffe vor dem gesperrten Areal eine Zwangspause ein. Verkehrsteilnehmer mussten durch die Umleitung Zeitverzögerungen in Kauf nehmen.

(Red. / oy)


 


 

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