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Amtsgericht Wilhelmshaven

Verkehrssünder handelt sich mit dilettantischem Verhalten Strafanzeige ein

Am Mittwochvormittag hatte ein Bürger in Wilhelmshaven einen perfekten Ämter-Coup geplant: Der 36-jährige Mann sprach beim Amtsgericht in Wilhelmshaven vor, um dort persönliche Angelegenheiten zu klären. Im Fokus: sein Führerschein. Doch dann scheiterte er an seiner eigenen Story.

Zwischen dem Mann und einem Beschäftigten des Amtsgerichts hatte sich nach Polizeiangaben im Amtszimmer ein Gespräch entwickelt, in dem der 36-Jährige seinem Gegenüber über sein Leid klagte: Es wäre für ihn sehr schwierig einen Job zu finden, da er ja keinen Führerschein mehr besäße und erst in Kürze zur Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) müsse, um dann den Führerschein neu beantragen zu können. Dann würde seine Chancen auf dem Arbeitsmarkt sicher erheblich steigen, hoffte der Mann. 

Polizei: Führerschein-Leid dürfte länger andauern

Nach dem Gespräch verließ der Mann  das Amtszimmer, lief auf den Parkplatz, setzte sich in ein Auto und fuhr davon. Dumm nur, dass der Wagen so geparkt war, dass der Beschäftigte des Amtsgerichts dies mit ansah. Er informierte umgehend die Polizei Wilhelmshaven, die kurz eine Nahbereichsfahndung einleitete, den 36-Jährigen aber bisher noch nicht antreffen konnte. Gleichwohl wurde gegen den Mann ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Dies werde seine Chancen auf Erteilung einer neuen Fahrerlaubnis mit Sicherheit nicht verbessern, so Polizeisprecherin Anke Rieken zum Vorfall

(Redaktion)


 


 

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