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Amts- und Landgericht Osnabrück

Personenkontrollen am Eingang sollen für mehr Sicherheit sorgen

Sowohl das Amts- als auch das Landgericht Osnabrück haben ihr Sicherheitskonzept umgestellt. Seit dem 1. März werde dort permanante Personenkontrollen am Eingang durchgeführt. Metalldetektoren schlagen Alarm, wenn jemand gefährliche Gegenstände bei sich trägt.

"Wir nehmen das Thema Sicherheit sehr ernst. Gerade nach den tragischen Vorfällen in jüngster Vergangenheit möchten wir ausschließen, dass jemand mit einem Messer oder einer Pistole ins Gericht kommen kann", sagt Klaus Havliza, Vizepräsident des Amtsgerichts Osnabrück. Er bittet die Besucher um Verständnis für etwaige Wartezeiten. Gerichtsbesucher, die über keinen Anwalts- oder Presseausweis verfügen, müssen nunmehr eine Schleuse passieren. Grund für letztere Ausnahmen ist, dass Organe der Presse- und Rechtspflege einen besonderen rechtlichen Schutz vor Amtswillkür genießen.

Bislang wurden Personenkontrollen nur sporadisch bei besonderen Verhandlungen durchgeführt. Bei diesen Kontrollen seien zuweilen am Tag  zwischen 8 - 10 Messer entdeckt worden, so Havliza. Auch andere verbotene Gegenstände wie Teleskopschlagstöcke, Schreckschusspistolen oder Pfefferspray habe man gefunden.

(Redaktion)


 


 

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