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Uni Köln

Scharfe Kritik nach Anatomie-Skandal

Im Anatomie-Skandal an der Kölner Universität hat der Medizin-Ethiker Franz-Josef Bormann die Universitätsverwaltung scharf kritisiert. Schon allein sachlich "widersprechen vergammelte Leichen dem Zweck eines Präparierkurses. Mindestens ebenso schlimm aber ist der Respektverlust, der aus einem solchen Umgang spricht", sagte der Tübinger Moraltheologie dem "Kölner Stadt-Anzeiger" (Donnerstagsausgabe).

Nicht hilfreich sei der Hinweis der Uni, es lägen keine Rechtsverstöße vor. Es gehe hier vielmehr um die guten Sitten. Der Gesundheitsexperte der FDP-Landtagsfraktion, Stefan Romberg, sagte dem "Kölner Stadt-Anzeiger", er befürchte angesichts der Missstände in dem Kölner Institut einen Rückgang der Körperspenden für die Anatomie. In der Ausbildung von Ärzten ist die Arbeit an Körperteilen von großer Bedeutung. Für die Aufklärung der untragbaren Zustände in der Anatomie der Kölner Universität ist nach Angaben des NRW-Wissenschaftsministeriums allein die Hochschule zuständig. Das Ministerium habe seit der Hochschulreform in der letzten Legislaturperiode keine Aufsichtspflicht mehr über die Universitäten, diese agierten vielmehr autonom.

(Redaktion)


 


 

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