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Bundesnetzagentur-Chef

Preisentwicklung bei Strompreisen kein Anlass zu Dramatik

Deutschland ist nach der Abschaltung der sieben ältesten Kernkraftwerke im Zuge des Atommoratoriums zum Stromimporteur geworden. Der Präsident der Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, sagte am Mittwoch in Bonn, seit dem Abschalten der Reaktoren führe Deutschland im Schnitt 2.500 Megawatt ein. Das entspricht der Leistung von rund zwei Kernkraftwerken.

Niemand könne aber derzeit absehen, wie die Entwicklung im ganzen Jahr sein werde, schränkte Kurth ein. Die gegenwärtige Situation werde auch durch die Tatsache beeinflusst, dass die Windenergieanlagen derzeit aufgrund der Wettersituation wenig Strom lieferten.

Kurth: Strompreise nicht explodiert

Angst vor dramatischen Strompreissteigerungen bezeichnete der Behördenchef trotz der AKW-Abschaltung als unbegründet. "Ein gutes Zeichen ist, dass die Strompreise auf die Abschaltung der Kernkraftwerke relativ gelassen reagierten", betonte er. Der Preis für Stromlieferungen im Jahr 2012 sei lediglich von 53 Euro pro Megawattstunde auf 60 Euro gestiegen. "Wenn wir bedenken, dass wir in der Spitze schon mal Preise von rund 90 Euro pro Megawattstunde im Juni 2008 hatten, besteht zur Dramatik kein Anlass", sagte der Behördenchef.

(dapd )


 


 

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