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Anteile für 5,55 Mrd. Dollar verkauft

BP trennt sich von Anlagen im Golf von Mexiko

Zwei Jahre nach der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko verkauft der Energiekonzern BP einige seiner Anlagen in dem Gebiet für 5,55 Milliarden Dollar (4,3 Milliarden Euro) an das texanische Unternehmen Plains Exploration & Production. Hintergrund sind die anhaltenden Bemühungen von BP, die Folgekosten der Ölkatastrophe zu begleichen. BP verkauft seine Anteile an insgesamt fünf Anlagen, wie das Unternehmen am Montag mitteilte.

Außerdem kauft Plains von Shell Offshore für 560 Millionen Dollar einen nicht von BP gehaltenen Anteil von 50 Prozent am Holstein-Feld im Golf von Mexiko. Beide Vereinbarungen könnten bis Ende des Jahres umgesetzt werden. Sie umfassen eine tägliche Fördermenge von insgesamt 59.500 Barrel Öl.

Die Anlagen, von denen sich das Unternehmen trenne, passten nicht mehr zur Geschäftsstrategie, sagte BP-Chef Bob Dudley. Dennoch bleibe der Golf von Mexiko ein wesentlicher Teil des BP-Portfolios. Innerhalb des kommenden Jahrzehnts beabsichtige das Unternehmen dort Investitionen von jährlich mindestens vier Milliarden Dollar, sagte Dudley.

(dapd)


 


 

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