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Anti-Radikalisierungskampagne

Bund lässt Postkarten der "Aktion Vermisst" in der Kölner Keupstraße verteilen

Das Bundesinnenministerium setzt seine umstrittene Aktion "Vermisst" gegen die Radikalisierung von Muslimen fort. Für Empörung sorgt nun, dass einschlägige Postkarten auch in der Kölner Keupstraße verteilt wurden. In der Straße mit einem hohen Anteil türkischer Bewohner gab es 2004 einen Bombenanschlag, der der rechtsextremen Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) zugerechnet wird.

Der Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag, Sebastian Edathy (SPD), nannte die Aktion in der Keupstraße "hochgradig unsensibel". Die "missglückte Kampagne" dort durchzuführen, "ist für mich nicht nachvollziehbar", sagte er dem "Kölner Stadt-Anzeiger". Kritik kam auch von Grünen-Chef Cem Özdemir, der anführte, dass bislang die Ankündigung des Bundesinnenministeriums gegolten habe, die umstrittene Kampagne werde verschoben.

(Redaktion)


 


 

Keupstraße
Aktion Vermisst
Köln

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