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NRW-Studie über den Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung

Eine bislang unveröffentlichte Studie des nordrhein-westfälischen Landesamtes für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz hat die aktuelle Debatte über den Antibiotika-Einsatz in der Massentierhaltung ins Rollen gebracht. Sie war auszugsweise vom NDR veröffentlicht worden.

Die Behörde hatte die Daten aus dem ersten Halbjahr 2011 von 182 Hähnchenmastbetrieben aus NRW analysiert und dabei einen massiven Antibiotika-Einsatz festgestellt.

Demnach waren im Laufe des rund 35-tägigen Lebens eines Masthuhns bei 83 Prozent der Fälle entsprechende Medikamente verabreicht worden. Häufig hatten die Tiere demzufolge bis zu acht verschiedene Antibiotika bekommen. Allerdings waren diese zum Teil nur ein bis zwei Tage angewendet worden.

Nach Angaben der Behörde legte das den Verdacht nahe, dass Mäster Antibiotika trotz des Verbotes als Wachstumsdoping einsetzen. Der Zentralverband der Deutschen Geflügelwirtschaft hatte diese Behauptung allerdings zurück gewiesen und darauf bestanden, das Antibiotika in der Regel nur bei erkrankten Tieren zum Einsatz kämen.

(Redaktion)


 


 

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