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AOK Pflegeversicherung, Osnabrück

Neuausrichtung berücksichtigt Veränderungen

Mehr Leistungen, mehr Klarheit für das Osnabrücker Land - Eine Reihe wichtiger Neuerungen in der Pflegeversicherung ist am 1. Oktober 2012 in Kraft getreten. Manche von ihnen beinhalten einen geldwerten Vorteil, andere sorgen für mehr Klarheit und damit auch Rechtssicherheit.

Mit an erster Stelle steht eine umfassende Beratungspflicht der Pflegekassen: Beantragt ein Versicherter erstmals Leistungen der Pflegeversicherung, muss ihm seine Pflegekasse einen konkreten Termin für eine Beratung innerhalb der nächsten zwei Wochen anbieten; diese Frist gab es bisher nicht. Die AOK als größte Krankenkasse in Niedersachsen hat bereits seit Jahren ein flächendeckendes Netz an Kundenberatern und Pflegefachkräften, die für eine solche individuelle Beratung und Hilfestellung von Menschen mit Pflege-, Versorgungs- oder Betreuungsbedarf ausgebildet sind.

„Nach unseren Erfahrungen möchten die meisten Pflegebedürftigen die Beratung bei sich zu Hause in Anspruch nehmen. Das ist auch aus unserer Sicht oft sogar besser, weil es häufigauf die konkrete Situation im Pflegehaushalt ankommt“, informiert Klaus Hachmeister, Regionaldirektor der AOK Osnabrücker Land. „Auf Wunsch nehmen wir auch Kontakt zum Beispiel mit dem Sozialhilfeträger auf, um für eine wirklich lückenlose Versorgung des Versicherten zu sorgen.“ Andere Kassen, die die Beratung nicht selber erbringen können, müssen ihren Versicherten einen Gutschein für einen externen Anbieter ausstellen.

Anpassung des Wohnumfeldes

Pflegebedürftigkeit erfordert oft eine Anpassung des Wohnumfeldes. Bisher war der Zuschuss der Pflegekasse für entsprechende Umbauten auf maximal 2 557 Euro je Haushalt begrenzt. Nun gilt diese Grenze pro Versicherten. Wenn also mehrere Pflegebedürftige zusammenleben, kann der Zuschuss bis zum Vierfachen betragen.

Außerdem entfällt künftig der Eigenanteil. Ist dieser Betrag ausgeschöpft, können Wohngemeinschaften, die ab dem 1.Oktober neu gegründet werden, eine Anschubfinanzierung für weitere Umbauten von 2 500 Euro pro Person (maximal 10 000 Euro pro Haushalt) beantragen. Voraussetzung ist allerdings, dass eine Pflegekraft die Wohngruppe ambulant betreut, sei es organisatorisch, verwaltend oder pflegerisch. Beide, „alte“ und „neue“ betreute Wohngruppen, haben bei mindestens drei pflegebedürftigen Bewohnern zudem Anspruch auf monatlich 200 Euro Pauschalzuschuss pro Person.

„Zum 1. Januar 2013 sieht das Pflegeneuausrichtungsgesetz weitere Fortschritte vor“, berichtet Hachmeister. So profitieren zum Beispiel Menschen mit Demenzerkrankungen in Kontakt den Pflegestufen 0 bis einschließlich 2 von neuen Geld und Sachleistungen. Allerdings steigt dann auch der Beitragssatz in der Pflegeversicherung von jetzt 1,95 auf 2,05 %. Kinderlose zahlen einen um 0,25 Prozentpunkte höheren Beitragssatz.

Servicezentrum Osnabrück
Niedersachsenstraße 10
49074 Osnabrück
Tel. 0541 348-0
Fax 0541 348-65109
[email protected]
www.aok.de

(Redaktion)


 


 

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