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Landkreis Emsland

Appell zur Teilnahme an der Breitbrandumfrage - Fördermittel winken

„Sie bestimmen mit Ihrer aktiven Beteiligung, wieviel Breitband ins Emsland kommt“, bringt Landrat Hermann Bröring die Verteilung von Mitteln aus dem Konjunkturprogramm II auf eine einfache Formel. Je mehr Bürger teilnehmen, umso größer ist die Chance, „einen großen Schluck aus der Flasche nehmen zu können“ sagt Bröring. Die Mitwirkung der Bürger stelle vor allem sicher, dass die Gebiete, in denen Handlungsbedarf bestehe, vom Land berücksichtigt würden.

Eine große Vielzahl von Rückmeldungen mache deutlich, welcher Bedarf an einer Verbesserung der Breitbandleistung im Landkreis Emsland bestehe, so der Landrat weiter.

Breitband: Fragebögen sollen letzte Klarheit über Bedarf schaffen

Der Landkreis Emsland hat für das Konjunkturpaket aus jeder Stadt, Einheitsgemeinde und Samtgemeinde Gebiete gemeldet und diese Gebiete auf die Ortsteile und Straßen heruntergebrochen. Die Gemeinden haben die betroffenen Gebiete im Internet benannt und dort einen Fragebogen hinterlegt. Unter ihnen beispielsweise die Stadt Meppen, die Stadt Haren, die Gemeinde Sögel, Bereiche der Stadt Lingen, der Stadt Haselünne und der Stadt Salzbergen. „Wer hier auch im eigenen Interesse eine Verbesserung des Datennetzes herbeiführen möchte, sollte die Internetseiten seines Wohnorts aufrufen und sich darüber informieren, ob es sich um eines der gemeldeten Gebiete handelt“, erläutert Bröring. Was dann zu tun sei, erfolge anonym und mit geringem Zeitaufwand: Anhand von acht Fragen sollen die Versorgungslücken im Breitbandnetz und der Bedarf einer besseren Zugangsqualität offengelegt werden.

Fördermittel: Landkreis Emsland rechnet mit 1,8 bis 2 Mio Euro

Bis Freitag, 29. Mai 2009, muss der Fragebogen, der online ausgefüllt oder auch in den Stadt- und Gemeindeverwaltungen telefonisch angefordert werden kann, abgegeben werden. Wer Hilfe bei der Beantwortung der Fragen benötigt, kann sich ebenfalls an die Verwaltungsmitarbeiter vor Ort wenden. „Wenn alle sich beteiligen und sich ein entsprechender Bedarf abzeichnet, dann müssten wir nach unseren Berechnungen mit 1,8 bis 2 Mio. Euro aus dem Konjunkturprogramm berücksichtigt werden“, erläutert Bröring. Mit einem Eigenanteil von 12,5 Prozent sei der Landkreis Emsland ebenfalls an der Finanzierung des verbesserten Datennetzes beteiligt. Sollten trotz des Konzeptes nicht alle Gebiete berücksichtigt werden können, stellt Bröring Hilfe aus einem kreiseigenen Förderprogramm in Aussicht.

(Redaktion)


 


 

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