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Kommentar von Sabine Brendel

Apple entzaubert sich selbst

Apples Qualitätsprobleme bringen den weltweiten Kultstatus des US-Unterhaltungsgeräteherstellers ins Wanken - endlich. Denn Apple ist lediglich eine Firma und kein Wunderladen.

Bisher inszenierte sich Apple geschickt als innovative Firma mit coolen Produkten. Und schürte den Kult um Apples Gründer und Chef Steve Jobs, dessen Gesundheitszustand sogar den Kurs der Apple-Aktie beeinflusst. Weltweit sahen Millionen Menschen Apples Computer, Musikabspielgeräte und Handys als das Nonplusultra an - und gaben dafür gern mehr Geld aus als für vergleichbare Produkte anderer Hersteller. Rivalen konnten von Apple vor allem eins lernen - nicht, wie man die besten Geräte entwickelt, sondern wie man sich und seine Produkte am besten mit Medienrummel verkauft.

Kunden: Nicht vernebeln lassen

Apple achtete zuletzt zu sehr auf das Design und weniger auf Funktionalität oder Qualität. Beispiele sind die Empfangsprobleme beim Handy iPhone 4 und die Kritik am neuen iPad-Computer mit berührungsempfindlichem Bildschirm. All das macht Verbrauchern weltweit hoffentlich bewusst, dass nicht nur Apple solche Sachen anbietet. Kunden sollten sich vor dem Gerätekauf gut informieren, welche Anbieter es gibt und welche Macken oder Vorteile deren Produkte haben. Das ist besser, als sich von ungerechtfertigtem Kultgehabe die Sinne vernebeln zu lassen.

(ots / WAZ)


 


 

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3 Kommentare

von Fanni
09.08.10 13:08 Uhr
Endlich!!!

DANKE!!
Endlich mal eine Journalistin, die die Sache auf den Punkt bringt.
Danke Frau Brendel.
Phuu! Der Kommentar hat richtig gut getan.

Dieses elitäre Apple-Pack ging mir ja auch langsam auf die Nerven mit ihrem ewigen Lobhudelei. Apple hier, Apple da. Fürchterlich. Das ist ja schlimmer wie bei Scientology. Ständig sieht man überall Menschen, die über ihr Handy streichen, als würden sie sich eine Stulle Brot schmieren! Gott, geht mir das auf den Sack. Und können die nicht Zuhause Videospiele spielen? So wie normale Menschen? Müssen sie das in aller Öffentlichkeit tun!?

Vor ein paar Tagen sah ich wie eine Frau so einen typischen Apple User nach dem Weg fragte. Was machte dieser Spinner? Zog sein "eiPhone" aus der Tasche und zeigte ihr den Weg. Ich hätte kotzen können. Um ein Haar wäre ich dazwischen gegangen, aber ich hatte noch nie von diesem Teppichladen gehört, den sie suchte.

Kennen sie das auch. Man sitzt kaum eine Minute in der Kneipe, schon hält einem jemand dieses iPhone unter der Nase, weil man sich unbedingt dieses lustige Baby angucken muss, dass seinem Vater auf die Jacke kotzt.
Ha, Ha. Sehr lustig.
Aber damit ist ja jetzt endgültig Schluss. Von diesem Schlag erholen die sich nicht mehr.

Gott, ich habe es diesen Spinnern so richtig gegönnt. Das mit der Antenne, meine ich. Ich wusste, das dieser Tag kommen wird. Irgendwann, machen die auch mal einen Fehler. Und jetzt ist er da, der Tag der Abrechnung.

ENDLICH!!

gesendet von meinem iPad

von inx77
17.08.10 10:20 Uhr
Neid

Sorry, aber wie kann man/frau denn so viel Neid empfinden?
inx77

von Fanni
17.08.10 12:27 Uhr
Oh weia!

@inx77
Hmm, ich dachte mein Eintrag wäre so over the Top, dass der Leser ganz klar den beißenden Sarkasmus dahinter bemerken würde.
Zumal ich ihn (wie in der letzten Zeile zu lesen) von meinen iPad versendet habe.
Ich war so sauer, als ich diesen völlig oberflächlichen, unsachgemäßen Kommentar von Frau Brendel gelesen habe, dass ich mich zu diesen Zeilen habe hinreißen lassen. Na ja, habe ich wohl übers Ziel hinaus geschossen.
Sorry, wenn es falsch rüber gekommen ist.
Diese Nachricht sende ich übrigens von meinen MacBook Air.

 

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