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Arabisch-Deutsche Handelskammer

Chancen für deutsche Firmen in Libyen

Die deutsche Wirtschaft könnte nach Ansicht von Interessenvertretern vom Umbruch in Libyen profitieren. Das Land werde sich beim Wiederaufbau auf Deutschland verlassen, sagte der Generalsekretär von Ghorfa, der Arabisch-Deutschen Handels- und Industriekammer, Abdulaziz Al-Mikhlafi, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dapd.


"Deutsche Unternehmen haben in Libyen gute Referenzen." Dass sich Deutschland bei der UN-Resolution zum Libyen-Einsatz der Stimme enthalten hat, sieht Al-Mikhlafi nicht als Problem für die Stellung Deutschlands in Libyen.

Weniger Chancen gibt er dort einer baldigen Umsetzung von nachhaltigen Projekten, wie etwa der von deutschen Unternehmen angeführten Initiative für erneuerbare Energien in Nordafrika, Desertec. "Momentan stehen die Befriedung des Landes und die Versorgung mit alltäglichen Gütern im Vordergrund", sagte Al-Mikhlafi. "Mittel- und langfristig aber werden deutsche Unternehmen in allen Branchen große Chancen haben."

Desertec-Betreiber Dii sieht in den demokratischen Umwälzungen im arabischen Raum Chancen, dass die neuen Regierungen sich verstärkt auch auf erneuerbare Energien stützen - auch im ölreichen Libyen. "Mit dem Aufbau von Wind- und Solarenergie sind Arbeitsplätze und Wissenstransfers verbunden", sagte Dii-Geschäftsführer Paul van Soon. In Tunesien habe man bereits mit einer Machbarkeitsstudie begonnen, in Ägypten gebe es intensive Gespräche über Projekte, teilte das Unternehmen mit.

(dapd )


 


 

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