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"Auftriebskräfte lassen nach"

Arbeitgeberverbände warnen vor Euphorie

Die Arbeitgeberverbände haben vor Euphorie über das Wirtschaftswachstum gewarnt. Kurz nachdem die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute für 2011 ein Wachstum von 2,8 Prozent prognostizierten, erklärten sie am Donnerstag, die Vorhersage "darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Auftriebskräfte nachlassen". Fast die Hälfte des Wachstums gehe auf die Dynamik des Vorjahres zurück, teilten der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) und die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) mit.

Auch sollte eine Vielzahl an Risiken nicht aus dem Auge verloren werden, fügten BDI und BDA hinzu. Das Wachstum des "nachhaltigen Produktionspotenzials" schätzten die Institute lediglich auf 1,2 Prozent, schrieben die beiden Verbände. Das sei eine "eher ernüchternde Wachstumsperspektive".

Investitionen bilden Schlüsselrolle

Eine Schlüsselrolle komme den Investitionen zu. Die von den Forschern erwartete Steigerung der Anlageinvestitionen um 5,6 Prozent 2011 hielten die beiden Spitzenverbände "lediglich für eine positive Momentaufnahme". Seit vielen Jahren sei der Anteil der Investitionen am Bruttoinlandsprodukt rückläufig. Bei den öffentlichen Investitionen zehre Deutschland bereits von seiner Substanz, erklärten BDI und BDA

(dapd )


 


 

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