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Umzugskosten

Arbeitnehmer können nach berufsbedingtem Umzug mehr Steuern sparen

Arbeitnehmer, die aus beruflichen Gründen umziehen müssen, können die anfallenden Kosten von der Steuer absetzen. Das Finanzamt akzeptiert dabei nicht nur die Ausgaben für Möbelpacker und den Transport, sondern auch Posten wie eventuell anfallende Maklerkosten oder auch eine während des Umzugs gezahlte doppelte Miete.

Während die meisten Ausgabenposten durch Rechnungen belegt werden müssen, gibt es für «sonstige Umzugsauslagen» einen Pauschbetrag. Dieser beträgt für Umzüge, die im laufenden Steuerjahr beendet wurden, 585 Euro (1171 für Verheiratete), und steigt ab 1. Januar 2009 auf 602 Euro (1204 Euro) sowie ab 1. Juli 2009 auf 628 Euro (1256 Euro). Für Kinder, die im Haushalt der Steuerpflichtigen leben, können jeweils 258 Euro, beziehungsweise 256 Euro und 277 Euro im kommenden Jahr abgesetzt werden. Die Pauschbeträge können Arbeitnehmer auch dann in Anspruch nehmen, wenn die tatsächlichen Ausgaben niedriger waren.

Einzelheiten lassen sich in einem Schreiben des Bundesfinanzministeriums vom 16. Dezember nachlesen («Zur steuerlichen Anerkennung von Umzugskosten», IV C 5 - S 2353/08/10007 - DOK 2008/0701206). Das Dokument ist auf der Internet-Seite des Ministeriums verfügbar (bmf.bund.de, Link BMF-Schreiben).

(Redaktion)


 


 

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