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Arbeitsgericht Frankfurt

Flugsicherungsgewerkschaft haftet nicht für Ausfälle Dritter

Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) ist bei einem Streikaufruf nicht haftbar für Gewinneinbußen nur mittelbar betroffener Unternehmen. Das Frankfurter Arbeitsgericht wies am Donnerstag eine gegen die GdF gerichtete Schadenersatzklage dreier Fluggesellschaften ab.


Im Tarifstreit mit der Deutschen Flugsicherung hatte die Gewerkschaft im August 2011 ihre Mitglieder zu einem Streik aufgerufen, der dann gerichtlich untersagt wurde. Die Lufthansa AG, Air Berlin und Ryanair forderten von der GdF nun Umbuchungskosten von insgesamt 3,2 Millionen Euro ein, scheiterten aber mit der Klage in erster Instanz.

Die Kläger kündigten Revision beim Landesarbeitsgericht Hessen an.

(dapd )


 


 

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