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Griechenland

Arbeitslose besetzen Regierungsgebäude

In Griechenland haben rund 100 frühere Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes den Eingang des Arbeitsministeriums und des Rechnungshofes besetzt und wollen ihren Streik so lange fortsetzen bis die Regierung auf ihre Forderungen eingeht, so Pavlos Logaras, Sprecher der Streikenden.

Nach der Ankündigung des griechischen Ministerpräsidenten, Giorgos Papandreou, mit drastischen Ausgabenkürzungen und Steuererhöhungen dem Staatsbankrott abwenden zu wollen, haben nun auch die zwei größten Gewerkschaften des Landes zum Streik aufgerufen. Die Gewerkschaft der griechischen Fluglotsen kündigte eine 24-stündige Arbeitsniederlegung ab Mittwoch Mitternacht (Ortszeit) an. Die griechischen Müllmänner befinden sich schon seit  Dienstag im Streik und wollen ihre Proteste gegen das Sparprogramm ausweiten. Schon jetzt türmt sich der Müll in Griechenlands Hauptstadt. 

Drastisches Sparprogramm

Griechenland verzeichnet eine der höchsten europäischen Staatsverschuldungen. Im Haushaltsjahr 2010 droht ein Schuldenstand von 121 Prozent des Bruttoinlandsproduktes. Vor diesem Hintergrund verabschiedete das griechische Parlament ein drastisches Sparprogramm von knapp fünf Milliarden Euro, welches Gehälter im öffentlichen Dienst kürzen und Steuern für Alkohol, Tabak, Benzin und Luxusgüter so wie die Mehrwertsteuer erhöhen soll.

(Redaktion)


 


 

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