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Im Westen nur geringes Wachstum

Studie rechnet mit boomender Chemieindustrie in Asien

In Asien steht in den kommenden 20 Jahren nach Einschätzung der Unternehmensberatung Roland Berger ein Boom der Chemieindustrie bevor. Das geht aus einer Studie zur Zukunft der Branche hervor, die am Montag veröffentlicht wurde. "Die am stärksten wachsenden Länder bleiben China und Indien", sagte Alexander Keller, Partner bei Roland Berger und einer der Autoren.


Der weltweite Umsatz der Chemieindustrie könne von derzeit 2 Billionen auf 5 Billionen Euro im Jahr 2030 steigen, hieß es. Für Nordamerika und Westeuropa prognostiziert die Studie jedoch nur ein jährliches Wachstum von zwei Prozent.

Schon jetzt erziele die Branche fast die Hälfte ihres weltweiten Umsatzes in Asien. Weil dort in Zukunft noch mehr Chemieprodukte nachgefragt würden, verschiebe sich auch die Produktion auf diese Länder, sagte Keller.

Ein härterer Wettbewerb und Probleme beim Zugang zu seltenen Rohstoffen drückten künftig zudem auf die Profitabilität der Branche, so die Studie. Zudem würden Umweltgesetze die Herstellung chemischer Produkte verteuern. Insgesamt ist Keller aber optimistisch: "Trotz der starken Schwankungen der vergangenen zwei Jahre wird der globale Chemiemarkt weiter wachsen."

(dapd )


 


 

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