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Folgen des Atomausstiegs

Wirtschaftsministerium will Zehnjahresplan zum Netzausbau

Das Bundeswirtschaftsministerium will im Sommer 2012 einen Zehnjahresplan für den Ausbau der Stromnetze nach dem Atomausstieg vorlegen. Dazu sollen die vier Netzbetreiber mit der Bundesnetzagentur verhandeln, wie aus einem Papier des Ministeriums hervorgeht, das in dieser Woche in Berlin bekannt wurde.

Der Netzbauplan soll im Herbst 2012 in einem Bundes-Bedarfsplangesetz münden. Im Frühjahr 2012 sollen erste Forschungsprojekte für Energiespeicher starten, die die Schwankungen bei der Erzeugung der erneuerbaren Energien ausgleichen sollen.

Im Sommer 2012 will das Ministerium auch eine bundeseinheitliche Verwaltungsvorschrift für die Genehmigung von Stromleitungen verkünden. Ende 2012 sollen die Planfeststellungsverfahren auf die Bundesebene verlagert werden. Auch geplant ist eine Studie zum Investitionsbedarf in den Verteilnetzen.

Bereits Anfang 2012 sei eine "Informationsoffensive" zu den Stromnetzen geplant. Dabei geht es darum, örtliche Widerstände gegen den Bau von Hochspannungsleitungen zu brechen. Im Frühling 2012 ist demnach vorgesehen, dass die Haftung der Netzbetreiber beim Anschluss von Offshore-Windparks begrenzt wird.

Außerdem will das Ministerium 2012 eine Messzugangsverordnung vorlegen, mit der eine sichere Kommunikation im "intelligenten" Netz mit Kleinerzeugungs- und Speicheranlagen möglich werden soll.

(dapd )


 


 

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