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Bremen spürt verbesserte Konjunktur - Arbeitsmarkt bleibt Sorgenkind

Im 2. Quartal 2010 verbesserte sich die Auftragslage für das bremische Verarbeitende Gewerbe erheblich. Die Auftragseingänge lagen um 34,6 % über dem Niveau des Vorjahresquartals im Krisenjahr 2009. Im Monat Juni 2010 konnten 46,3 % mehr Auftragseingänge als im Juni des Vorjahres verbucht werden.

Der für Bremen besonders wichtige Bereich Fahrzeugbau erzielte im 2. Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Auftragsvolumen, das um 40,9 % höher lag. Es wurden im Juni 2010 bereits den sechsten Monat in Folge steigende Auftragseingänge verzeichnet. Im 1. Halbjahr 2010 lagen die Auftragseingänge dieses Wirtschaftszweigs um 53,1 % höher als im Vorjahreszeitraum.

Auslandsgeschäft zieht wieder an

Mit rund 9,9 Mrd. Euro im gesamten 1. Halbjahr 2010 lag auch der Umsatz im Verarbeitenden Gewerbe deutlich über dem Niveau des Vorjahreszeitraums (+27,3 %). Besonders die Umsätze im Auslandsgeschäft, die im Jahr 2009 massiv eingebrochen waren, entwickelten sich sehr positiv. Von Januar bis Juni wurden monatlich zweistellige Zuwachsraten verzeichnet. Im 2. Quartal 2010 lag der Auslandsumsatz um 54,9 % höher als im Vorjahresquartal. Die Exportquote der bremischen Industrie stieg im 2. Quartal 2010 auf 54,3 %.

Im Fahrzeugbau stiegen die Umsätze im 2. Quartal 2010 um 56,1 % gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal. Überdurchschnittliche Umsatzzuwächse wurden zudem im Textil- und Bekleidungsgewerbe (36,2 %) nachgewiesen. Auch der Bereich Reparatur, Instandhaltung und Installation von Maschinen und Ausrüstungen profitierte von der wirtschaftlichen Erholung: Im 1. Halbjahr 2010 stieg der Umsatz um 45,4 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Beschäftigungsrückgang schwächt sich etwas ab

Die Lage auf dem Arbeitsmarkt in der Bremer Industrie war weniger erfreulich. Die Zahl der Beschäftigten im Verarbeitenden Gewerbe sank im 2. Quartal 2010 um 4,7 % im Vergleich zum Vorjahr. Im Juni 2010 waren 2 066 Beschäftigte weniger erwerbstätig als noch im Juni 2009 (-4,4 %). Im Verlauf der ersten Jahreshälfte schwächte sich der Beschäftigungsrückgang jedoch etwas ab. Im Fahrzeugbau sank die Zahl der Beschäftigten im 2. Jahresviertel um 395 Personen (-1,9 %).

(Redaktion)


 


 

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