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Mobilfunkgespräche im EU-Ausland werden billiger

Rechtzeitig zum Auftakt der Sommerferien wird Mobiltelefonieren im EU-Ausland billiger. Die Preise im sogenannten Eurotarif verringerten sich zum 1. Juli um vier Cent pro Minute, wie die Bundesnetzagentur am Freitag in Bonn mitteilte. Für abgehende Gespräche dürfen demnach - einschließlich Mehrwertsteuer - nur noch knapp 42 Cent pro Minute und für ankommende Anrufe höchstens 13 Cent pro Minute in Rechnung gestellt werden. SMS kosten ebenfalls rund 13 Cent.

Der "Eurotarif" muss laut EU-Verordnung von allen Mobilfunkanbietern angeboten werden. Allerdings können die Telekommunikationsfirmen parallel dazu auch andere Tarife anbieten. Jeder Kunde müsse hier die Tarifauswahl nach seinen individuellen Telefoniergewohnheiten treffen, erklärte die Bundesnetzagentur. Nach der EU-Roaming-Verordnung können jedoch alle Roaming-Kunden jederzeit zum "Eurotarif" wechseln.

Mobilfunk: Preissenkungen beim Daten-Roaming

Zum Monatswechsel erhöhte die EU auch den Spielraum der Mobilfunkanbieter für Preissenkungen beim Daten-Roaming, etwa für die mobile Internetnutzung im Ausland. Mobilfunkanbieter in den EU-Ländern dürfen künftig ausländischen Wettbewerbern maximal 50 Cent pro Megabyte in Rechnung stellen, 30 Cent weniger als bisher. Damit wachse der Spielraum für Preissenkungen bei der mobilen Internetnutzung im Ausland, hieß es bei der Bundesnetzagentur.

(dapd )


 


 

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