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Bremen

Polizei nimmt nach Ausschreitungen Autonome fest

Kurios: Während die Polizeien von Bund und Ländern am Donnerstag der Öffentlichkeit einen neuen Wasserwerfer vorstellten, zogen parallel Mitglieder der autonomen Szene durch die Bremer Innenstadt. Hintergrund der Ausschreitungen soll nach Polizeiangaben allerdings nicht die Vorstellung des neuen Einsatzgefährts, sondern die Räumung eines besetzten Hauses in Berlin gewesen sein.

Zunächst versammelten sich nach Angaben eines Sprechers der Bremer Polizei rund 60 schwarz gekleidete und vermummte Personen im Bremer Steintorviertel und begannen damit, Feuerwerkskörper und Leuchtmunition zu zünden. Die Demonstranten zogen dann in Richtung Innenstadt, beschädigten in der Straße Am Wall ein abgestellltes Polizeifahrzeug, beschossen Häuser mit Leuchtmunition und warfen Blumenkübel um.

Hausräumung in Berlin Hintergrund

In der Nähe des Bremer Rathauses hatten sich Polizeikräfte gesammelt, um die unfriedliche Demonstration zu beenden. Die Beamten seien im Folgenden sofort angegriffen worden, so ein Polizeisprecher. Dabei wurden vier Beamte verletzt. Es konnten anschließend 14 Autonome festgenommen werden. Der Rest flüchtete in umliegende Straßen. Hintergrund des Demonstrationsgeschehens ist nach ersten Erkenntnissen der Polizei die Räumung eines besetzten Hauses in Berlin. Die Festgenommenen erwarten Strafanzeigen wegen Landfriedensbruchs, Sachbeschädigung und Körperverletzung.

(Redaktion)


 


 

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