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Gildehaus

Auto schleudert nach Flucht vor Polizei in den Seitenstreifen

Am Samstagabend wollte eine Zivilstreife des Grenzüberschreitenden Polizeiteams (GPT) auf der Autobahn A 30 einen Nissan mit Osnabrücker Kennzeichen kontrollieren. Das Fahrzeug hatte kurz zuvor die Grenze von den Niederlanden kommend überquert. Auf der Flucht vor der Polizei geriet das Fahrzeug ins Schleudern.

Die Polizeistreife forderte den Autofahrer gegen 20:20 Uhr mit deutlichen Stopp-Signalen zum Anhalten auf. Dieser missachtete jedoch selbige, erhöhte seine Geschwindigkeit und fuhr weiter in Richtung Osnabrück. Die Besatzung des Zivilwagens schaltete daraufhin das Blaulicht und Martinshorn ein und verfolgte den Wagen. 

Auf der Flucht gerät Fahrzeug ins Schleudern und überschlägt sich

Auf der Flucht vor der Polizei wechselte der Fahrer des Nissan gegen 20:25 Uhr plötzlich auf einen  anderen Fahrstreifen, um an einem vorausfahrenden Wagen vorbei zu kommen. Der Nissan geriet daraufhin ins Schleudern, stieß gegen die Leitplanke und überschlug sich mehrfach. Das Fahrzeug kam schließlich neben der Autobahn auf dem Grünstreifen zum Stillstand. An dem Fahrzeug entstand Totalschaden. Der 21-jährige Fahrer und der 19-jährige Beifahrer aus Georgsmarienhütte bei Osnabrück wurden bei dem Unfall leicht verletzt. Fahrer und Beifahrer wurden in das Nordhorner Krankenhaus gebracht, welches sie nach ambulanter Behandlung wieder verlassen konnten. Der vorausfahrende Wagen, ein Skoda, wurde bei dem Unfall durch herumfliegende Trümmerteile leicht an der Windschutzscheibe beschädigt.

Fahnder stellen 30 Gramm Marihuana sicher  - Fahrer ohne Führerschein

 Im Osnabrücker Nissan stellten die Fahnder später 30 Gramm Marihuana sicher. Weiterhin wurde von dem Fahrer, der unter Drogeneinfluss stand und nicht im Besitz eines Führerscheins war, eine Blutprobe entnommen. Der Wagen wurde von der Polizei zwecks weiterer Untersuchungen sichergestellt. Der 21-jährige Fahrer und der 19-jährige Beifahrer wurden nach Abschluss der Ermittlungen entlassen. Gegen beide wurde ein Strafverfahren eingeleitet. Neben der Polizei waren zwei Rettungswagen und die Freiwillige Feuerwehr Gildehaus am Unfallort.

(Redaktion)


 


 

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1 Kommentar

von bushdoctor
07.02.14 20:57 Uhr
Kommentar

Diese Meldung ist zwar schon uralt aber immerhin kann man hier noch kommentieren, was bei aktuellen Meldungen wohl nicht mehr zugelassen wird...

Nunja: Bei solchen Geschichten muss man sich immer fragen, ob es das "Wert" war... Wegen 30g Hanfblüten wurden Menschenleben gefährdet! Okay, der Fahrer war ohne Führerschein unterwegs aber vermutlich hat man diesem den "Schein" aberkannt, weil er schonmal mit 5g Hanfblüten in der Fußgängerzone erwischt worden war... ja das soll vorkommen!

Also gut: 30g Cannabis... Wow! Diese Menge ist im benachbarten Holland völlig straffrei und wird von der Polzei noch nicht mal mit dummen Fragen gewürdigt...

Zumindest in dieser Beziehung leben die Bewohner der Niederlande somit etwas "sicherer"... Wilde Verfolgungsjagden wegen 30g Pflanzenmaterial müssen dort eben nicht stattfinden.

Gibt uns das zu denken...?

Selbstverständlich nicht! Denn Prohibition ist schließlich "alternativlos" - wie unsere Frau Bundeskanzler immer so schön sagt.

 

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