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Autobahnkreuz Oldenburg-Ost

Zöllner stoßen auf "Autobahngold"

Am Dienstag, den 9. August 2011, kontrollierten Beamte des Hauptzollamts Oldenburg am Autobahnkreuz Oldenburg-Ost ein augenscheinlich liegen gebliebenes Fahrzeug. "Pannenopfer" waren südosteuropäische Staatsbürger. Dass die Panne - wie schon mehrfach in den letzten Tagen - keine war, wurde den Zöllnern allerdings schnell klar.

Die Masche ist alles andere als neu: Eine Panne wird vorgetäuscht und auf Hilfe gewartet. Hilfsbereite Autofahrer werden um Benzin oder Geld gebeten. Als Gegenleistung wird Gold aus angeblichem Familienbesitz angeboten. Dabei bleibt es jedoch Nach Angaben eines Zoll -Sprechers nicht. Die Südosteuropäer weiten den Goldtausch demnach immer mehr zu einem Kaufangebot aus. Mancher hilfsbereite Autofahrer befindet sich dann bald selbst in einer hilfsbedürftigen Situation wieder.

Beim Eintreffen der Zollbeamten kam es gar nicht erst zu einem Betrugsversuch. Der Halt wurde gegenüber den Zöllnern zwar mit einer Panne erklärt, stellte sich jedoch nach Zoll-Angaben rasch als Finte heraus. Die Beamten übergaben die "Liegenbleiber" schließlich der Polizei, die die weiteren Ermittlungen übernahm.

Autofahrer in der gesamten Weser-Ems-Region sollten derzeit mit erhöhter Wachsamkeit unterwegs sein und bei Verdachtsmomenten die Polizei verständigen. Aktuell treten die Betrüger laut Zoll verstärkt im Raum Oldenburg auf.

(Redaktion)


 


 

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