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Autobahn A 1 zwischen Stuhr & Brinkum

Zwei Mitarbeiter der Autobahnmeisterei bei schwerem Verkehrsunfall getötet

Bei einem schweren Verkehrsunfall auf der Autobahn A 1 sind in der Nacht zum Dienstag, 15. November 2011, zwei Personen tödlich verletzt worden. Die Autobahnpolizei Ahlhorn hatte gegen 2:40 Uhr die Mitteilung über einen schweren Verkehrsunfall erhalten.

Nach dem Unfall auf der Autobahn A 1, zwischen dem Autobahndreieck Stuhr und der Anschlussstelle Bremen-Brinkum, ging für den Verkehr in Fahrtrichtung Hamburg nichts mehr.

Nach bisherigen Ermittlungen der Polizei war bei dem Unfall ein 41-jähriger Lkw-Fahrer aus Soest in Nordrhein-Westfalen mit seinem Sattelzug nahezu ungebremst ist die Absicherung einer Gefahrenstelle gefahren. Grund für die Absicherung war nach Angaben der Autobahnpolizei ein liegengebliebener Schwertransport, bei dem die Sattelzugmaschine ausgetauscht werden musste.

Die zuständige Straßen- und Autobahnmeisterei hatte vor Ort die Absicherung der Gefahrenstelle übernommen. Die elektronischen Verkehrswarntafeln in  Bremen und Niedersachsen wiesen zudem auf die Gefahrenstelle hin. Von den tafel wurde der Verkehr auf die mittlere und linke Fahrspur geleitet.

Trotz dieser Maßnahmen prallte der 41-Jährige mit seinem Sattelzug auf zwei Fahrzeuge und einen Anhänger der Autobahnmeisterei. Alle Fahrzeuge wurden bei dem Aufprall völlig zerstört, wobei ein Fahrzeug umgeworfen wurde. Die Unfallfolgen waren so schwerwiegend, dass die beiden Mitarbeiter der Autobahnmeisterei noch am Unfallort ihren schweren Verletzungen erlagen.

Autokran der Berufsfeuerwehr Bremen im Einsatz

Über die Schwere der Verletzungen des 41-Jährigen Fahrers konnte die Polizei zunächst noch keine Angaben machen. Gleiches gilt zur Höhe des Sachschadens. Dieser soll allerdings laut ersten Schätzungen im hohen fünftstelligen Bereich liegen.

Die Bergungs- und Rettungsmaßnahmen übernahm die Feuerwehr Groß Mackenstedt, die mit 26 Einsatzkräften und vier Fahrzeugen vor Ort war. Eingesetzt wurde zudem ein Autokran der Berufsfeuerwehr Bremen.

Die teils lange im Stau stehenden Verkehrsteilnehmer  wurden von Mitarbeitern des Deutschen Roten Kreuzes aus Brinkum und Kirchweyhe mit heißen Getränken und Essen versorgt. Die Bergungsmaßnahmen dauerten bis ca. 14 Uhr am nachmittag an, da sich das Trümmerfeld über alle drei Fahrspuren der Autobahn erstreckte.

(Redaktion)


 


 

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