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Verlust von Opel mehr als verdoppelt

Die Verluste von Opel sind im vergangenen Jahr auf mehr als das Doppelte gestiegen. Der US-Mutterkonzern General Motors (GM) fuhr 2012 mit seinem Europageschäft einen Verlust von 1,8 Milliarden Dollar (1,4 Milliarden Euro) ein, wie der Autohersteller am Donnerstag in Detroit mitteilte.

Allein in den letzten drei Monaten des Jahres verlor Opel 699 Millionen Dollar. Im gesamten Jahr zuvor waren es 747 Millionen Dollar.

Trotz seiner strauchelnden Europa-Tochter konnte GM den Nettogewinn im vierten Quartal gegenüber dem Vorjahr von 500 Millionen auf 900 Millionen Dollar steigern. Profitiert hat der nach Absatz zweitgrößte Autokonzern der Welt erneut von seinem US-Geschäft. Im Gesamtjahr sank der Überschuss jedoch von 7,6 auf 4,9 Milliarden Dollar.

VW-Manager übernimmt ab März Vorsitz

Am 1. März wird der ehemalige Volkswagen-Manager Karl-Thomas Neumann den Vorstandsvorsitz bei Opel übernehmen. GM steuert mit harten Einschnitten gegen die roten Zahlen an. So wird spätestens Ende 2016 die Autoproduktion in Bochum auslaufen. Hoffnung setzt Opel auf den neuen Kleinwagen Adam, der seit Mitte Januar in Eisenach vom Band läuft.

Das Wachstum dürfte sich in diesem Jahr nach Aussage von Finanzchef Dan Ammann allerdings in Grenzen halten. Profitabel soll Opel wieder zur Mitte des Jahrzehnts werden.

Mit Material von Dow Jones Newswires.

(dapd)


 


 

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