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Automobilindustrie

Wie Startups immer wichtiger für Autozulieferer werden

Viele Zulieferer nehmen sich ein Beispiel an der Automobilindustrie genommen und bauen Inkubatoren auf, in denen Startups ideale Bedingungen finden, um ihre Geschäftsideen auf den Weg zu bringen. Ganz vorn dabei ist hier das Startup Brighter AI, das von dem Automobilzulieferer Hella unterstützt wird.

Klare Sicht für alle Autofahrer – Brighter AI

Marian Gläser ist der CEO von Brighter AI. Sein Ziel ist es, Autofahrern klare Sicht zu verschaffen, wenn sie in der dunklen Nacht, im Nebel oder bei Regen unterwegs sind. Das junge Startup ist das erste Spin-Off des Zulieferers Hella – und ein sehr erfolgreiches, möchte man hinzufügen. Was hier erarbeitet wird, findet bereits Anwendung in der Sicherheitsbranche. So rekonstruiert Brighter AI aus Nachtaunahmen von Infrarotkameras beispielsweise wirklichkeitsgetreue Videos in Tageslichtoptik. Mit dieser Technik ist es möglich, digitale Rückspiegel zu bauen und Fahrassistenten zu verbessern. Beteiligt ist daran ein 15-köpfiges interdisziplinäres Team, das auch an neuen digitalen Geschäftsmodellen arbeitet.

Neben Hella gibt es viele weitere Zulieferer, die in der Zeit der Digitalisierung neue Wege gehen wollen. Auch sie haben Inkubatoren geschaffen, in denen Startups ihre Ideen frei entfalten können.

ZF Friedrichshafen AG

Einer davon ist die ZF Friedrichshagen AG, die im Februar 2017 Startup Autobahn beigetreten ist. Dabei handelt es sich um eine offene Innovations- und Kooperationsplattform für Startups und Unternehmen aus den Bereichen Industrie 4.0 und Mobilität. Auch arbeitet ZF seit Anfang 2017 mit dem Startup-Unterstützer Plug and Play zusammen. Dieser seit 2006 bestehende Accelerator entdeckt jedes Jahr die Potenziale von mehr als 8.000 Startups. Bei ZF handelt es sich um den zweitgrößten Zulieferer der Automobilindustrie. Spezialisiert ist er auf Antriebs- und Fahrwerktechnik.

Continental

Auch der bekannte Reifenhersteller Continental hat ein Programm für Startups geschaffen, co-pace. Es setzt sich aus drei Teilen zusammen. Der erste ist der Inkubator. Hier können Continental-Mitarbeiter ihre Ideen einbringen. Der zweite Baustein ist das Startup co-operation Program. Es hat die Aufgabe, Startups mit Continental zusammenzubringen. Schließlich gibt es noch den dritten Teil, das Corporate Venture Capital. Hier handelt es sich um Risikopotenzial, das direkt in neue Firmen investiert wird, um den Zugang zu modernsten Technologien zu ermöglichen.

(Redaktion)


 


 

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