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  • 01.02.2012, 19:37 Uhr
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Als erster Markt Naher Osten geplant

VW will Autos aus neuer US-Produktion nach Übersee exportieren

Nur wenige Monate nach der Eröffnung seines ersten Werks in den USA will Volkswagen die dort gebauten Autos auch nach Übersee exportieren.

Nur wenige Monate nach der Eröffnung seines ersten Werks in den USA will Volkswagen die dort gebauten Autos auch nach Übersee exportieren. Vorstandsmitglied Ulrich Hackenberg kündigte laut VW-Mitteilung am Montag in Katar an, die in den Vereinigten Staaten hergestellte Variante des Passat werde auch im Nahen Osten auf den Markt kommen. Der US-Passat ist größer und billiger als das gleichnamige Modell für Europa.

Bisher exportiert das 2011 eröffnete VW-Werk in Chattanooga nur nach Kanada und Mexiko und bedient den US-Markt. "Der Passat ist ein wichtiger Bestandteil unserer Modellpolitik in der Region Middle-East, in der klassische Limousinen das Straßenbild prägen", sagte Hackenberg nun.

VW: Keine Passat-Exporte nach Europa

In den USA hat VW nach der Werkseröffnung im Mai 2011 rund 23.000 Stück vom örtlichen Passat verkauft. Das Werk ist auf eine Kapazität von 150.000 Stück ausgelegt, die aber frühestens 2013 erreicht wird.

Ein VW-Sprecher schloss nicht aus, dass VW den Wagen in weitere Länder bringen wird, nicht allerdings nach Europa. Hier wird in den Werken Emden und Mosel eine kleinere, aber technisch anspruchsvollere und deutlich teurere Version des Passat gebaut.

Ein Export aus den USA nach Europa würde voraussichtlich auf den Widerstand des Betriebsrats stoßen, der die deutschen Werke ausgelastet sehen möchte.

(dapd )


 


 

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