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Angebot für Getriebehersteller

ZF Friedrichshafen will durch Zukauf Windkraftsparte ausbauen

Der Autozulieferer ZF Friedrichshafen will seine Windkraftsparte ausbauen. Er gab dazu ein öffentliches Übernahmeangebot für den belgischen Hersteller von Getrieben für Windkraftanlagen, Hansen Transmissions International, ab. Das Unternehmen bietet nach Angaben vom Montag 66 Pence (etwa 75 Cent) je Hansen-Aktie. Damit werde Hansen mit 444,8 Millionen Britischen Pfund (rund 505 Millionen Euro) bewertet.

Der ZF-Vorstandsvorsitzende Hans-Georg Härter sagte, eine Akquirierung von Hansen sei eine logische Fortsetzung der Entscheidung, in das "wachsende und sehr attraktive Geschäft mit Windkraftanlagen einzusteigen". ZF wolle in allen Geschäften eine weltweit führende Position einnehmen und diese als Technologieführer untermauern.

Seit 2010 bereits Koop mit Vestas

Die Mitglieder des Hansen-Verwaltungsrats hätten den Aktionären einstimmig die Annahme des Angebots empfohlen, heißt es in der Mitteilung weiter. Die beiden größten Hansen-Aktionäre, Suzlon Energy und Ecofin, mit einem Anteil von zusammen 38,4 Prozent hätten sich vertraglich zur Annahme des Angebots verpflichtet. Die Verpflichtung entfällt den Angaben zufolge, wenn ein signifikant höheres Konkurrenzangebot abgegeben wird.

Mit der geplanten Übernahme will ZF den Ausbau des Geschäfts mit Getrieben für Windkraftanlagen beschleunigen. Im Juni 2010 schloss das Friedrichshafener Unternehmen bereits einen Liefervertrag für Windkraftgetriebe mit dem Weltmarktführer Vestas Wind Systems ab. Die Produktion soll ab 2012 in Gainesville in den USA aufgenommen werden.

(dapd )


 


 

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