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Tarifverhandlungen gehen in dritte Runde

Nach mehrstündigen Warnstreiks am Morgen hat am Montagabend die dritte Runde der Tarifverhandlungen für die 130.000 Beschäftigten der Deutschen Bahn begonnen.

"Wir hoffen, dass unser Signal beim Bahnvorstand angekommen ist", sagte die für den Tarifbereich zuständige stellvertretende Vorsitzende der Verkehrsgewerkschaft EVG, Regina Rusch-Ziemba, vor Gesprächsbeginn in Berlin.

Für die Verhandlungen sind zwei Tage angesetzt. Die Gewerkschaft fordert unter anderem 6,5 Prozent höhere Einkommen. Die Deutsche Bahn bot bislang 2,4 und 2,0 Prozent, verteilt auf zwei Jahre.

Nach Angaben der Bahn waren am Morgen vor allem Stellwerke, Werkstätten und Betriebszentralen bestreikt worden. Daraufhin sei es in zahlreichen Bundesländern zu teilweise erheblichen Einschränkungen im Fern- und Regionalverkehr gekommen. Über 150 Züge seien ganz oder teilweise ausgefallen, mehrere Hundert seien verspätet gefahren. Auch der Güterverkehr sei betroffen gewesen.

Bahn-Personalvorstand Ulrich Weber warf der Gewerkschaft vor, mit den Streiks "völlig überzogen" zu reagieren. Über das Angebot der Bahn sei "noch nicht wirklich" verhandelt worden, und es liege auch noch keine offizielle Erwiderung vor.

Rusch-Ziemba sagte, am Dienstagmittag würden die zuständigen Tarifkommissionen der EVG über das bis dahin vorliegende Ergebnis beraten. Weitere Warnstreiks seien bis dahin nicht geplant.

(dapd)


 


 

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