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Jade-Weser-Port

Oldenburger wollen von der DB AG mehr Details zur Wilhelmshaven-Bahnstrecke

Auf Initiative des Bundestagsabgeordneten Thomas Kossendey (CDU) und Oldenburgs Oberbürgermeister Gerd Schwandner trafen sich bereits am Dienstag, 2. Februar, Vertreter der Deutschen Bahn (DB AG), der Polizei, der Feuerwehr und des Amtes für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg, um über die Sicherheit entlang der Bahnstrecke zum Jade-Weser-Port zu diskutieren.

Schwandner forderte die DB AG hierbei eigenen Angaben zufolge auf, den Lärmschutz und das Gefahrenabwehrkonzept zügig im Planfeststellungsverfahren aufzunehmen.

„Die Feuerwehr vor Ort ist auf die Zuarbeit der Deutschen Bahn angewiesen." (Thomas Kossendey, MdB)

Schwandner: „Wir müssen schon bei der Planfeststellung die Sicherheitsbelange entlang der Bahnstrecke berücksichtigen. Von Anfang an müssen Lärmschutz- und Gefahrenabwehrplanungen aufeinander abgestimmt werden.“

Auch Kossendey unterstrich die Bedeutung der Kooperation mit der Bahn für die Sicherheitskräfte in Oldenburg: „Die Feuerwehr vor Ort ist auf die Zuarbeit der Deutschen Bahn angewiesen, damit sie in der Lage ist, ihr bestehendes Einsatzkonzept an den veränderten Ausbauzustand anzupassen. Dazu muss die Bahn frühzeitig ihre Planungen bekannt geben.“

Sicherheit: Meinungsunterschiede

Die Deutsche Bahn sicherte demnach zu, ihren Beitrag leisten zu wollen und hat erklärt, dass es für die Sicherheitsmaßnahmen ein Standardkonzept gibt. Dieses sei erprobt und soll so auch in Oldenburg zur Anwendung kommen. Im Rahmen des Konzeptes ist es vorgesehen, alle 1.000 Meter Tore in die Lärmschutzwände einzulassen, durch die die Feuerwehr mit schwerem Gerät zu möglichen Verunglückten vordringen kann. Diese große Entfernung wurde von der Oldenburger Feuerwehr aber offensichtlich kritisch gesehen.

Hintergrund des Erörterungstermins der Oldenburger Stadtspitze mit Bundespolitiker Kossendey und der Bahn waren die künftigen Auswirkungen des Schienenverkehrs bei der Inbetriebnahme des Jade-Weser-Ports in Wilhelmshaven. Entsprechend wurde auch der Transport von Gefahrengut und mögliche Gefahrenabwehrkonzepte thematisiert. Die Bahn ist auf ein Mitwirken der Kommunen entlang der Bahnstrecke zum Jade-Weser-Port angewiesen, weil man dort mit den Planungen weit hinterher hinkt.

Als nächster Schritt in der Planung wurde festgehalten, dass im Zuge der Planfeststellung das Zuwegungs- und Rettungskonzept nochmals im Detail mit der Deutschen Bahn abgestimmt wird.

(Redaktion)


 


 

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