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Kommentar von Wilfried Beiersdorf

Verbaler Schneesturm im Bahnverkehr

Kaum fallen Temperaturen und Schnee, da kommt der Bahnverkehr ins Schleudern. Für Bahn-Manager ist das wie ein Geschenk des winterbleichen Himmels: Sie haben wieder ein schönes Argument für Verspätungen und Info-Chaos.

Die frostigen Ankündigungen der Wetterpropheten für die nächsten Tage lassen Bahnfahrgäste denn auch nichts Gutes ahnen. Nur, warum ist das so? Kauft die Bahn (DB) nur noch Schönwetter-ICE's, die durch Pulverschnee in Lüftungsschlitzen der Lok lahmgelegt werden können? Und warum werden Nahverkehrszüge durch etwas Herbstlaub werkstattreif?

"Kleine Bahner" haben logischere Erklärung

Fragt man statt der Offiziellen den "kleinen Bahner", den Werkstattschlosser oder den Lokführer, dann klagen diese über oft fehlende Wartungsmöglichkeiten. Dadurch würden defekte Züge nicht - wie früher - über Nacht, sondern erst nach Tagen repariert. Das sei häufig der Grund für Zugausfälle und Verspätungen. Und das erklärt glaubwürdiger als das verbale Schneegestöber einiger Bahnsprecher, warum die Bahn so oft ihrem Fahrplan hinterherfährt. Und das nicht nur zur Winterszeit.

(ots / WAZ)


 


 

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