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BDI-Chef kritisiert Bankmanage

Finanzleute wurden bezahlt, ohne echte Werte zu schaffen

Der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Hans-Peter Keitel, hat die Gehälter der Bankmanager kritisiert. Die Vergütungen im Finanzsektor hätten zu "katastrophalen Übertreibungen" geführt, sagte er im Interview mit dem Online-Portal Stern.de: "Der Banksektor zahlte Gehälter, die nicht daran gekoppelt waren, echte Werte zu schaffen."

Keitel wies die Behauptung zurück, wonach die hohen Gehälter nötig seien, um gute Manager zu bekommen. "Es gibt auch anderswo - zum Beispiel in der Industrie - kluge Köpfe. Manche Finanzleute haben sich ihren Personalmarkt selbst geschaffen. Das halte ich für nicht akzeptabel," so Keitel im Hinblick auf die dort herrschenden Verhältnisse.

Keitel: Deutschland keine Wüste der Sozialgesetzgebung

Der BDI-Chef räumte ein, dass die Arbeitnehmer vom Aufschwung profitieren müssten. "Sicherlich gibt es an der einen oder anderen Stelle Nachholbedarf für die Arbeitnehmer - vor allem, weil der Staat sich im letzten Aufschwung das meiste Geld von verdienten Einkommen genommen hat", sagte Keitel stern.de. Es sei nun die Aufgabe, dass "wir für jene etwas tun, die etwas leisten". Dazu gehöre die breite Masse der Arbeitnehmer: "Die häufen alle keine Reichtümer an." Zugleich wies Keitel allerdings Kritik an möglichen Sozialkürzungen zurück: "Wir jammern auf einem hohen Niveau. Deutschland ist keine Wüste der Sozialgesetzgebung."

(Redaktion)


 


 

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