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Neue Vorwürfe gegen Ergo

Angeblich Verkauf von Betriebsrenten mithilfe von Barzahlungen an Personalchefs angekurbelt

Neue Vorwürfe gegen Ergo: Vertreter des Versicherungskonzerns sollen nach Informationen des "Handelsblatts" den Verkauf von Betriebsrenten mithilfe von Barzahlungen an Personalchefs angekurbelt haben. Interne wie externe Mitarbeiter des Konzerns hätten berichtet, dass die Zahlungen für Personalchefs keine Seltenheit gewesen seien, berichtete die Wirtschaftszeitung.

"Uns wurde auf Schulungen gesagt, wir sollen die Entscheider in den Firmen erst mal als Mitarbeiter einstellen, dann laufe das Geschäft wie geschmiert", zitierte das Blatt einen Vertreter. In einem Fall seien dem Personalchef eines Hannoveraner Unternehmens 100 Euro pro Vertrag bar in die Hand gezahlt worden.

Strafrechtler sehen derartige Praktiken kritisch. "Ein solches Vorgehen erfüllt den Straftatbestand der Bestechung im geschäftlichen Verkehr", zitierte das "Handelsblatt" den Strafrechtsspezialisten Jürgen Lubojanski.

Keine Stellungnahme von Ergo

Von Ergo war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten. Der Konzern hatte jedoch bereits Anfang August eine "umfassende und unabhängige Untersuchung" der Vertriebsaktivitäten im Bereich der betrieblichen Altersversorgung angekündigt. Ein ausdrücklich erwähnter Punkt war dabei auch die "Einflussnahme auf Entscheidungsträger".

(dapd )


 


 

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