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BASF baut Standort Ludwigshafen aus

Chemiekonzern investiert über zwei Milliarden Euro in seinen Stammsitz

Der Chemiekonzern BASF baut seinen Stammsitz in Ludwigshafen aus. Nach knapp zweijähriger Bauzeit wurde nun eine Erweiterung zur Herstellung von Methansulfonsäure in Betrieb genommen, wie das Dax-Unternehmen am Donnerstag mitteilte. Die Kapazität werde dadurch auf 30.000 Tonnen verdreifacht, die Zahl der Arbeitsplätze um zwölf erhöht.

Die unter dem Handelsnamen Lutropur verkaufte Säure werde beispielsweise in Industrie- und Haushaltsreinigern eingesetzt. In der chemischen Industrie erlaubt es die Säure zudem, eine chemische Reaktion bei geringeren Temperaturen und damit energieeffizienter ablaufen zu lassen.

Produktionsanlage für Spezial-Zeolithe geht 2014 in Betrieb

Darüber hinaus plant BASF eine Produktionsanlage für Spezial-Zeolithe, die voraussichtlich Anfang 2014 in Betrieb gehen soll. Sie spielen den Angaben nach eine Schlüsselrolle in Abgaskatalysatoren für Dieselmotoren, die ebenfalls von BASF hergestellt werden. Durch immer strengere Abgasvorschriften steige die Nachfrage nach Katalysatoren, teilte das Unternehmen mit. In der Produktionsanlage will der Konzern 19 Mitarbeiter zusätzlich beschäftigen.

Angaben zur Höhe der Einzelinvestitionen machte der Konzern nicht. Einem Sprecher zufolge würden in den Standort Ludwigshafen allein im Jahr 2012 aber mehr als zwei Milliarden Euro investiert.

(dapd)


 


 

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