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Bauernverbands-Chef

Landwirte wollen höhere Vergütung für Stromleitungen über ihr Land

Bauernpräsident Joachim Rukwied fordert eine höhere Entschädigung der Landwirte für Stromtrassen. "Die Bauern haben ein Recht auf eine angemessene Bezahlung, wenn Stromtrassen über ihr Land gelegt werden", sagte Rukwied der "Neuen Osnabrücker Zeitung" (Samstagsausgabe).

Die Energieversorger profitierten jedes Jahr mit mehr als neun Prozent Rendite für ihr investiertes Eigenkapital . Die Kommunen erhielten pro Kilometer Trasse bis zu 40.000 Euro.

Forderung nach dauerhafter Miete

"Da kann es ja wohl nicht sein, dass die Bauern mit Apfel und Ei entschädigt werden, nämlich einmalig zehn Prozent des Grundstückswerts", sagte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes. "Wir verlangen eine wiederkehrende Nutzungsvergütung." Betroffen seien nicht nur Bauern, sondern auch Besitzer von Pachtland. "Die Politik tut sich keinen Gefallen, wenn sie bei dem Thema weiter mauert", sagte Rukwied. "Das wird scheitern, denn der Protest wächst."

(dapd)


 


 

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