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Ausbau erneuerbarer Energien soll dreistelligen Milliardenbetrag kosten

Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland soll laut einem Gutachten der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. (VBW) bis 2030 Kosten in Höhe von 335 Milliarden Euro verursachen.Die Berechnungen basieren nach Angaben der VBW auf dem Ziel der Bundesregierung, den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung bis 2020 auf 35 Prozent und bis 2030 auf 50 Prozent auszubauen, sowie auf der Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) vom Juli 2011, in dem die Förderung für verschiedene Energiearten festgelegt ist.

Das von der Technischen Universität Berlin erstellte Gutachten wurde nun im Rahmen des VBW-Kongresses „Deutschland in der Energiewende“ in München vorgestellt.

Sorge vor Wettbewerbsnachteilen

VBW-Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt befürchtet Wettbewerbsnachteile für die Industrie. Wie die durch das neue EEG bedingten Kosten bewältigt werden sollen, sei noch völlig unklar. Die zu erwartenden Preissteigerungen werde die heimische Wirtschaft schwer belasten, so Brossarts Sorge. Wir setzen darauf, dass die Bundesregierung die notwendigen gesetzlichen Änderungen auf den Weg bringen, damit unsere Betriebe nicht ihre internationale Wettbewerbsfähigkeit einbüßen. "Es darf keine Gefährdung unseres Industriestandorts durch die Energiewende geben,“ so der VBw-Chef.



(Redaktion)


 


 

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