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1. Halbjahr 2011

Griechische Staatsanleihen belasten BayernLB

Wertberichtigungen auf griechische Staatsanleihen haben im ersten Halbjahr die Bilanz der Bayerischen Landesbank empfindlich belastet. So mussten Korrekturen in Höhe von 78 Millionen Euro vorgenommen werden, wie das Institut am Montag in München mitteilte. Zudem hätten Aufwendungen für die deutsche und ungarische Bankenabgabe von insgesamt 88 Millionen Euro auf das Ergebnis gedrückt.

Von Ralf Beunink

Von Januar bis Juni hat sich das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem ersten Halbjahr 2010 von 544 Millionen Euro auf 244 Millionen Euro mehr als halbiert. Die Bank verwies allerdings auf die zurückliegende Restrukturierung, nachdem die Landesbank 2008 mit zehn Milliarden Euro Kapitalhilfen vom Freistaat vor dem Zusammenbruch bewahrt worden war. Allein im zweiten Quartal habe das Ergebnis vor Steuern bei 95 Millionen Euro nach 56 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum gelegen.

Schwarzes Ergebnis für 2011 angepeilt

"Sechs Quartale in Folge mit schwarzen Zahlen zeigen, dass die BayernLB mit ihrer Neuausrichtung auf dem richtigen Weg ist", sagte der Vorstandsvorsitzende Gerd Häusler. "Das operative Geschäft der Bank läuft rund, trotz aller Zuspitzungen an den Finanzmärkten und Staatsschuldenkrisen", fügte er hinzu. Den erheblichen Gegenwind aus Altlasten und schmerzlichen regulatorischen Eingriffen habe die Bank gut verarbeiten können. Der Rückgang in die Gewinnzone der neuen BayernLB sei jedoch geschafft. Auch für das Gesamtjahr rechnet das Institut mit schwarzen Zahlen, auch wenn diese unter dem Vorjahr liegen dürften.

(dapd )


 


 

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