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Anklage gegen ehemalige Aufsichtsratschefs

Wegen besonders schwerer Untreue beziehungsweise Beihilfe hat die Staatsanwaltschaft Kiel Anklage gegen zwei ehemalige Aufsichtsratschefs der Beate Uhse AG erhoben.

Angeklagt sind zudem zwei Vorstandsmitglieder der Flensburger Sparkasse sowie zwei weitere Personen, wie Oberstaatsanwältin Birgit Heß am Freitag mitteilte. Es geht um die pflichtwidrige Vergabe von Krediten der ehemaligen Flensburger Sparkasse in den Jahren 2005 und 2006 in Höhe von 45 Millionen Euro.

Sie sollen an Strohfirmen des ehemaligen Aufsichtsratsvorsitzenden Richard Orthmann gegangen sein, um damit vorgebliche Stützungskäufe von Aktien der Beate Uhse AG zu tätigen. Laut Anklage standen den Krediten jedoch keine entsprechenden Sicherheiten gegenüber. Zum Zeitpunkt der Kreditvergaben sei die Beate-Uhse-Aktie einem absehbar stetigen Kursverfall ausgesetzt gewesen. Orthmann war vorübergehend in Haft, ist seit Oktober 2011 aber gegen Kaution wieder frei.

Wegen Verlusten stand die ehemalige Flensburger Sparkasse 2008 am Rande der Pleite und wurde mit der Nord-Ostsee-Sparkasse (Nospa) fusioniert. Diese geriet Anfang 2010 selbst in Not und musste von den deutschen Sparkassen mit 181 Millionen Euro gerettet werden.

(dapd )


 


 

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