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Geldwäsche-Vorwürfe gegen Benko offenbar haltlos

Der österreichische Investor und Kaufhof-Bieter René Benko ist offenbar vom Vorwurf der Geldwäsche entlastet worden. Ein Gutachten des österreichischen Bundeskriminalamts im Auftrag der dortigen Staatsanwaltschaft belege, dass die Verdächtigungen nicht haltbar seien, berichtet die "Bild"-Zeitung (Montagsausgabe) vorab.

Es sei davon auszugehen, dass das Verfahren gegen Benko in Kürze eingestellt wird. Ein Sprecher von Benkos Investmentfirma Signa war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

Aus Konzernkreisen der Kaufhof-Mutter Metro erfuhr die Nachrichtenagentur dapd, dass sich die Anzeichen für eine Entlastung Benkos zuletzt gemehrt hätten. Der noch amtierende Metro-Vorstandsvorsitzende Eckhard Cordes hatte der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" am Samstag gesagt, dass es wohl "nicht mehr lange dauern" werde, bis der Fall aufgeklärt sei.

Benko liefert sich mit dem deutsch-amerikanischen Investor Nicolas Berggruen einen Bieterwettstreit um die Warenhauskette Kaufhof. Im Umfeld der Metro-Aufsichtsratssitzung hatte es am Freitag geheißen, dass ein Verkauf an den Österreicher kaum möglich sei, solange die Verdächtigungen nicht ausgeräumt seien. Das Kontrollgremium hatte die Entscheidung über die Zukunft von Kaufhof bis ins nächste Jahr verschoben. Die Gespräche mit beiden Kaufinteressenten sollten weitergeführt werden, hatte ein Metro-Sprecher nach Abschluss der Sitzung gesagt.

(dapd )


 


 

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