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Warnstreiks

Rund 800 Beschäftigte streiken bei Postbank-Tochter BHW in Hameln

An dem bundesweiten Warnstreik bei der Postbank und ihren Tochtergesellschaften haben sich am Donnerstag rund 800 Beschäftigte der Bausparkasse BHW im niedersächsischen Hameln beteiligt.

"Wir streiken gegen die Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen", sagte der BHW-Betriebsratsvorsitzende Timo Heider in Hameln. Der Arbeitgeber plane, eine neue Kreditservice-Gesellschaft zu gründen. In diese sollten 1.250 Kollegen am Standort Hameln überführt werden.

"Insgesamt sind es 1.400 Kollegen bundesweit, die in die neue Gesellschaft sollen, zu schlechteren Arbeitsbedingungen. Dagegen wehren wir uns", sagte Heider. Die Gewerkschaft Verdi hatte zu den Arbeitsniederlegungen aufgerufen, nachdem die Verhandlungen mit dem Unternehmen ohne Einigung geblieben waren.

Der Arbeitgeber plant im Zuge der Integration in die Deutsche Bank, die Kosten zu senken. Dazu soll zunächst im Bereich Kreditservices weniger Lohn gezahlt, der Urlaub reduziert und die Wochenarbeitszeit auf 42 Stunden verlängert werden.

(dapd )


 


 

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