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  • 16.12.2008, 23:33 Uhr
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Umweltschutz

Blauer Engel hilft Notebook-Besitzern beim Stromsparen

Blauer Engel aktiv im Umweltschutz Projekt „Top 100: Umweltzeichen für besonders klimarelevante Produkte und Dienstleistungen“ BMU, UBA und die Jury Umweltzeichen etablieren den Blauen Engel als Klimaschutzzeichen und starteten deshalb das Projekt „Top 100: Umweltzeichen für besonders klimarelevante Produkte und Dienstleistungen“.

Hierfür entwickelt das Öko-Institut in Freiburg derzeit Vergabekriterien für die ersten zehn Produktgruppen. Dazu gehören: Kühl- und Gefriergeräte, Waschmaschinen, Wäschetrockner, Gasherde, Wasserkocher, Espressomaschinen, Fernseher, DVD-Player, Notebooks mit abnehmbarem LCD-Bildschirm und automatische Steckerleisten. Laut Berechnungen des Öko-Institutes kann ein durchschnittlicher Haushalt bis zu 40 Prozent Strom sparen, falls er bei genau diesen Produkten energieeffiziente Neugeräte nutzt. Die Privathaushalte verursachen ein Viertel der bundesweiten Klimagase. Es gibt hier große Sparpotentiale, vor allem bei der Gebäudesanierung und dem Stromverbrauch. Mit dem Blauen Engel für den Klimaschutz werden zukünftig Spitzenprodukte – also besonders energiesparende Hausgeräte – gekennzeichnet.

Mit dem Blauen Engel werden zukünftig Spitzenprodukte - also besonders energiesparende Hausgeräte - gekennzeichnet

Verbraucherinnen und Verbraucher können so mit Hilfe des Blauen Engel leichter Kaufalternativen zu herkömmlichen Stromfressern finden und Hersteller- und Handelsunternehmen ihr Engagement für den Klimaschutz signalisieren. Der entscheidende Vorteil ist, dass sich Verbraucherinnen und Verbraucher nicht mit den inhaltlichen Details  auseinandersetzen müssen. Vielmehr können sie darauf vertrauen, dass nur die Produkte innerhalb einer Produktgruppe mit dem Blauen Engel ausgezeichnet sind, die am stärksten Energie einsparen und auf diese Weise zugleich in geringerem Umfang klimaschädlicher Gase freisetzen. Die Botschaft Klimaschutz wird auch im Logo sichtbar. Natürlich bleibt der umfassende Anspruch des Blauen Engel erhalten, alle entscheidenden umwelt- und verbraucherrelevanten Eigenschaften der Waren, auf denen er klebt, zu prüfen. „Es ist nur konsequent und richtig, dass wir auf ein bewährtes Kennzeichnungs- und Zertifizierungssystem, nämlich den Blauen Engel, zurückgreifen. Über 80 Prozent der Deutschen kennen das Umweltzeichen, knapp 900 Unternehmen nutzen es. Besser können die Ausgangsbedingungen für ein Klimazeichen nicht sein“, sagte die stellvertretende Vorsitzende der Jury Umweltzeichen, Prof. Dr. Edda Müller.

Mehr Informationen rund um das neue Klimaschutzzeichen liefert das Informationspapier „Umweltzeichen und Klimaschutz − Perspektiven für den Blauen Engel“ unter www.uba.de

(Redaktion)


 


 

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